ZEUGS: Die Fantasy-Filmfest-Ausgabe

September 4, 2014

Die erfahrenen interessierten Leser werden jetzt stutzen — Moment, wieso gibt es ein Zeugs, wenn doch das Fantasy Filmfest läuft? Sonst macht das Blog doch immer dafür eine Pause.

Nun, in diesem Jahr ist das Fest auf zwei Woche ausgedehnt worden, sehr zur (Hust) Freude der Schönsten Germanin, und daher ist alles etwas entspannter. Wir können festhalten, dass nicht einmal Scarlett Johansson Under the Skin retten kann, und trotzdem ein Zeugs vorlegen.

  • Zu Religion in den USA: Der Politologe Tobin Grant von der Southern Illinois University hat eine Grafik erstellt, auf der man die politischen Ansichten von religiösen Gruppen in den USA ablesen kann. Buddhisten und Mormonen könnten kaum weiter auseinander liegen.
  • Zu Angriffen auf die USA: Dieser Autor hatte 2002 verpasst, dass die deutschen Angriffspläne aus dem Ersten Weltkrieg aufgetaucht sind.

    For its attack on New York, German troops were to land on the island of Sandy Hook, New Jersey, while warships pounded away at harbor fortifications, including Fort Hamilton and Fort Tompkins. Following this, the warships would advance to shell Manhattan and other areas of New York in an effort to induce panic among civilians.

    Der Artikel zeigt sich nicht überzeugt von der Realisierbarkeit der Vorschläge.

  • Zu Rassismus: Die New York Times befasst sich mit Anwerbeversuchen des Ku Klux Klans.

    Klan enrollment nationwide stands at about 5,000 over more than a dozen groups, said Mark Potok, a senior fellow at the Southern Poverty Law Center. By comparison, the Klan had about four million members in the mid-1920s, when it was unified.

    Auch in diesem Fall scheint ein Erfolg eher unwahrscheinlich.

  • Zur Geschichte der Indianer, genauer der Inuit, wenn wir schon so historisch daherkommen: DNA-Analysen haben ein genaueres Bild der Wanderungsbewegungen in der Arktis gezeichnet. Demnach starben die „Paleo-Eskimos“ nach 5000 Jahren aus, während die heutigen Indianer und Inuit getrennt einwanderten.
  • Zum Gesundheitssystem: Auf German Joys beschreibt ein US-Arzt in einem Video das deutsche Gesundheitssystem aus amerikanischer Sicht. Der interessierte Leser mag sich den Spaß machen zu versuchen, die englischen Namen für die deutschen Einrichtungen und Behörden zu erkennen.
  • Zur Überwachung: Wer komische Mobilfunk-Türme in den USA sieht, hat es vielleicht mit so genannten Interceptors zu tun, die Anrufe abfangen können.

    „Interceptor use in the U.S. is much higher than people had anticipated,“ Goldsmith says. „One of our customers took a road trip from Florida to North Carolina and he found 8 different interceptors on that trip. We even found one at South Point Casino in Las Vegas.“

  • So richtig weiß offenbar niemand, wer dahinter steckt. Allerdings, Bielefeld ist überall.

  • Zu Geheimnissen und Geschichte, um beides am Ende zusammenzubringen: Die USA waren schon immer unfähig, wenn es darum ging, vertrauliches Zeugs geheim zu halten. Bei der Entwicklung der Atombombe gab es 1500 mutmaßliche Lecks:

    A Naval lieutenant at a dinner party in March 1945 openly wondered „when we would use the atomic bomb,“ adding that „only about ten pounds of U-235 are needed to end the war.“ He also said that „several thousand persons were working on it in Tennessee.“

    Bekanntlich gibt es nur eine Sache, die die US-Regierung hat absolut geheimhalten können: Die Aliens von Area 51.

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