ZEUGS: Die Hmong, Deutsche und Baseball und Michael Jackson

Dezember 10, 2009

  • Zu Hmong: Dieser Autor hatte vor, einen Eintrag über die Hmong in den USA zu schreiben, aber irgend so ein Typ namens Clint Eastwood ist ihm zuvorgekommen. Daher verweisen wir erstmal auf den Film Gran Torino und empfehlen, sich die Einzelheiten anzuschauen – wie der Hmong-Polizist, was zu unserem Eintrag über den Aufbau der Polizei führt. Und zu Dirty Harry, der in fünf Minuten das geschafft hätte, wozu Jack Bauer 24 Stunden braucht.
  • Zu America’s Army, der Ego-Shooter, an den sich „Killerspiel“-Gegner nicht herantrauen: Dank einer Anfrage nach dem amerikanischen Informationsfreiheitsgesetz wissen wir jetzt, dass die US-Regierung dafür im Schnitt 3,2 Millionen Dollar im Jahr ausgibt. Für den Preis sollten eigentlich irgendwo Zombies auftauchen …
  • Zu Baseball: Der interessierte Leser AH weist auf einen FAZ-Artikel hin, der erklärt, warum in Deutschland kaum jemand die Sportart sehen will:

    Beim Baseball gibt es keine Tore, da schalten die Deutschen ab, weil sie es nicht verstehen.

    Das lassen wir unkommentiert. Nebenbei bemängelt der interessierte Leser DA, dass in unserer anderen Ausführung zur Sportart Fehler sind. Sobald dieser Autor die Einzelheiten nachvollziehen kann, werden wir das korrigieren.

  • Zur Angst vor sich bewegender Luft: Der interessierte Leser MS berichtet von einer informellen Umfrage unter seinen internationalen Kollegen:

    Italiener, Türken, Franzosen, Polen – alle Kollegen wußten was damit anzufangen. Bei den Türken scheint „Zug“ – kaum vorstellbar sogar noch gefürchteter zu sein als hierzulande.

    Da dieser Autor einige Mails von Angelsachsen erhalten hat, die sich ebenfalls über geschlossene deutsche Fenster aufregen, scheint die Sache klar zu sein: Kontinentaleuropäer sind Warmduscher. Dirty Harry hätte sich nie am Zug gestört.

  • Zu drop dead: Der Eintrag war damals dann doch zu kurz, weil er leider nicht auf eine berühmte Zeitungsschlagzeile von 1975 einging. Die „Daily News“ [PNG] berichtete so über die Entscheidung von Präsident Gerald Ford, New York keine Finanzhilfe zukommen zu lassen. Das soll Ford die Wiederwahl gekostet haben. Übrigens haben die USA seit Jahren keinen Nobelpreis in Literatur mehr bekommen, obwohl sie dieses Mal nun wirklich fast alles andere abgeräumt haben. Nee, ist klar.
  • Zu thunk: Der interessierte Leser VH weist auf das Lied dieses Namens von Jefferson Airplane hin:

    Well I thunk and I thunk
    Couldn’t think of anything better

    Die jüngeren Generationen von interessierten Lesern sollten von Jefferson Airplane zumindest „White Rabbit“ kennen und wissen, dass es – wie sollte es anderes sein – auf Alice in Wonderland anspielt.

  • Zu Ghouls, während wir bei Musik sind: Der interessierte Leser KDB wies als Erster darauf hin, dass in dem Text zu „Thriller“ von Michael Jackson das Z-Wort nicht auftaucht, sondern nur von ghouls die Rede ist. Dank des duck test ist der Unterschied zum Glück nicht wichtig, denn die neue Anweisung für solche Fälle lautet einfach: Kill all sons-of-bitches. Dirty Harry würde dem bestimmt zustimmen.

[Geändert 31. Jan 2010: Andere Formulierung zum Literatur-Nobelpreis, nach einem Vorschlag von TD, vielen Dank ]

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