Dies ist Dein Gehirn auf X – irgendwelche Fragen?

November 6, 2009

Dieser Autor hat zwar im Moment kaum Zeit zu schreiben, aber dafür wieder mehr Gelegenheit, Podcasts zu hören. Beim Durchstöbern der Listen fiel ihm folgende Episode von Buddhist Geeks auf:

This is Your Brain on Meditation

Das Thema ist ein Interview mit dem Gehirnforscher James Austin und ist faszinierend, wenn man zufällig ein wenig Neuroanatomie kennt:

Now, here again, the egocentric processing stream, having started visually in the occipital lobe, has its trajectory that moves upward and toward the parietal lobe in the dorsal part of the brain. In contrast, the allocentric processing stream, having also started occipitally, has its trajectory downward moving, toward the inferior temporal region, and then on into the interior frontal lobe.

Eigentlich erleuchtend einleuchtend. Uns interessiert allerdings hier mehr der Titel der Sendung, denn Konstruktionen mit this is your brain on finden wir in den USA ständig: Auf einem Sofa, auf Gott, auf Architektur, und, wie könnte es in diesem Blog anders sein, auf Zombies.

Das klingt nach einer Anspielung, und tatsächlich stammt diese Konstruktion aus einer Anti-Drogen-Kampagne aus den 80er und 90er Jahren. Dabei wird mit einem Ei bildlich gezeigt, was Rauschmittel mit dem Gehirn anstellen. Am Ende heißt es: Any questions? Die erste Version [YouTube] war noch etwas zahm und für, nun, Weicheier. Bei der zweiten Version [YouTube] geht es schon eher zur Sache, denn mit einer Bratpfanne lässt sich in der Küche jede Menge Schaden anrichten.

Die Schauspielerin der neuen Version, Rachael Leigh Cook, wurde landesweit bekannt. Sie tauchte später auch in einer Parodie der Warnung [Video] in der Animations-Serie Robot Chicken auf und zertrümmert dabei gleich die halbe Nachbarschaft.

Robot Chicken wiederum ist eine Erfindung von Seth Green, besser bekannt als der Werwolf Oz aus Buffy the Vampire Slayer. In der Serie geht er bekanntlich nach Tibet und lernt, seine tierischen Triebe zu bändigen – unter anderem durch Meditation. Wie das genau funktioniert, konnte dieser Autor nicht auf Buddhist Geeks finden. Aber es ist doch schön zu wissen, dass alles im Leben irgendwie zusammenhängt – spätestens natürlich, wenn man Buffy ins Spiel bringt.

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