Angelsächsische Männer in der Hundehütte

August 24, 2009

Zu den Beiträgen beim Fantasy Filmfest gehört ein britischer Streifen namens Doghouse. Die Fachsite Bloody Disgusting schreibt dazu:

Pitting a minibus full of single men on retreat to help one of their number through a rough divorce against a town full of women driven mad by an airborne toxin that affects only the fairer sex, turning them into violent, bloodthirsty fiends who prey upon their menfolk.

Sprich, es ist ein gefühlsbetontes Beziehungsdrama über den kulturellen Stellenwert von Geschlechterrollen im Spiegel unserer postmodernen Konsumgesellschaft. Aber was hat der Titel damit zu tun? Nun, to be in the doghouse bedeutet, dass man Streit mit seiner Frau oder Freundin hat. Das Bild erklärt sich etwa so: Umziehen auf die Couch reicht nicht, man muss das Haus ganz verlassen und in der Hundehütte übernachten.

Gab es bislang auf dem FFF sonst etwas für dieses Blog? Ja, Black Dynamite, eine köstliche Parodie der Blaxploitation-Filme der 70er Jahre. Zuerst auf dem Sundance Film Festival vorgestellt, können Amerikanistik-Professoren sich darauf einstellen, dass ganze Generationen von Studenten sie als Grundlage für ihre Magisterarbeiten zum Thema black studies nutzen werden. Can you dig it?

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