ZEUGS: Wahl-Sites, Erdkunde mit den Marines und Frauenpower

Februar 4, 2008

Da erklärt man den Hail Mary und was ist der letzte Spielzug im Superbowl? Genau. Dankenswerterweise hat der ARD-Kommentator es auch ausgesprochen. Und hat’s funktioniert?

Nö.

Trotzdem, wer aufgeblieben ist, hat ein wunderbar spannendes Spiel gesehen, mit der Entscheidung in den letzten Sekunden. So ist halt Football.

(Und ein großes Dankeschön an die Schönste Germanin für die Verpflegung unter widrigen Umständen.)

  • Zu Rätseln: Der interessierte Leser SS weist darauf hin, dass der Rabe und der Schreibtisch in Jasper Ffordes The Eyre Affair vorkommt. Dieser Autor erhält ständig Empfehlungen, den Autor zu lesen.
  • Zur Wahl, Caucus, während wir bei Lewis Carroll sind: Der interessierte Leser N weist auf eine Karikatur [JPG] in der britischen „Times“ zu der Urwahl in Iowa hin. Angelsachsen erkennen sie als eine Anspielung auf die Zeichnung [PNG] von Sir John Tenniel aus der Originalausgabe von Alice in Wunderland.
  • Zu dem anderen Raben, nämlich dem von Poe: Bei LOLCats gibt eine besondere Version. Dieser Autor sucht noch nach einer Entschuldigung, um einen Eintrag über die Katzenbildersite zu machen.
  • Zur Wahlfinanzierung, Transparenz beim Spender: Die Internet-Zeitung Huffington Post hat ein Werkzeug online gestellt, mit dem man nachschlagen kann, wer wie viel Geld gespendet hat:

    FundRace makes it easy to search by name or address to see which presidential candidates your friends, family, co-workers, and neighbors are contributing to. Or you can see if your favorite celebrity is putting money where their mouth is.

    Unter actor bekommt man eine Art Who’s Who von Hollywood.

  • Zur Wahlfinanzierung, Empfänger: Nachdem sich das Feld etwas gelichtet hat, wollen wir uns anschauen, wie das bei den Republikanern mit dem Geld aussieht. Rudy Giuliani investierte Millionen, bekam aber in Florida so eine blutige Nase, dass er direkt aufgab. Auch Ron Paul hat für sein ganzes Geld nichts vorzuweisen. John McCain hat vergleichsweise wenig Geld, und liegt trotzdem vorne. QED, nochmal.
  • Zur Wahl, ein letztes Mal: Stefan Niggemeier weist in seinem Blog auf den Fact Checker-Blog der „Washington Post“ in, der die Aussagen der Kandidaten überprüft und lange Nasen an die Lügner vergibt. Die Autoren begleiten dabei auch live die Fernsehdebatten. An der Spitze der größten Lügen von 2007 steht bei den Demokraten Barack Obama, bei den Republikanern Mitt Romney.
  • Zur Berufsarmee: Die Marines haben ein Anwerbe-Video in 15 Orten in den USA gedreht und der interessierte Leser mag als Art Erdkunde-Test prüfen, ob er sie alle erkennt. Die Aufnahmen lösten eine Kontroverse aus, als San Francisco der Silent Drill Platoon die Drehgenehmigung verweigerte.
  • Zu Frauen: Inzwischen haben mehr Amerikanerinnen einen Universitätsabschluss als Amerikaner:

    In 2006, according to the Census Bureau, about 27 million American men held a college degree; so did about 27 million American women. This is a tipping point, however, not an equilibrium, because male college graduates tend to be old, and female graduates tend to be young.

    Der Einfluss der Frauen auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dürfte damit in den kommenden Jahrzehnten immer mehr zunehmen.

Am Ende noch der Hinweis: Das Nominierungsverfahren für den Grimme Online Award 2008 ist eröffnet!

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