Kurz erklärt: Slow Cooker (Crockpot)

Oktober 7, 2007

Ein in Deutschland offenbar unbekanntes Küchengerät ist der slow cooker, auch crockpot genannt. Es handelt sich um einen ovalen Elektrokochtopf, der einen Keramikeinsatz enthält, der von allen Seiten aufgeheizt wird. Wie der Name sagt, geschieht das sehr, sehr langsam – so langsam, dass man alles hineinwerfen und zur Arbeit fahren oder die günstigeren nächtlichen Strompreise ausnutzen kann. Oder wie die Werbung es formuliert: Cooks all day while the cook’s away. Die Temperatur ist entsprechend niedrig und der ganze Vorgang schonend.

Bei der Geschichte des Slow Cookers fängt man gerne bei den Indianern an, die zähe Wurzeln in Erdlöchern gekocht haben sollen. Die moderne Version stammt aus den 70er Jahren von der Rival Company. Der Umsatz erreichte 1981 etwa 30 Millionen Dollar.

Die Beliebtheit des Slow Cookers ist dabei gewissen Moden unterworfen. Ein Zeit lang als unendlich spießig verschrien, erlebt er gerade wieder eine Blüte. Die Schönste Germanin, die Kochbücher studiert wie andere Leute Buffy-Folgen, berichtet, dass man sich im Moment vor Rezepten nicht retten kann.

Eines davon ist für Bavarian Pot Roast, was echte Bayern überraschen dürfte, besonders wegen des vielen Ingwers. „Cook on a LOW for 9 to 12 hours“ steht in der Anleitung – so viel zum Thema Fast-Food.

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