ZEUGS: Baseball, die gescheiterte Sommerzeit und mehr zur Polizei

April 16, 2007

Natürlich standen mal wieder Ereignisse in der wirklichen Welt der Pflege der bisherigen Texte im Wege, aber etwas Fortschritte gab es schon. Wir bleiben dran, kehren aber erstmal zu unserem normalen Programm zurück.

  • Zu Baseball: Anke Gröner macht uns auf einen Artikel in der „Süddeutschen“ über Baseball aufmerksam. Irgendwie haben’s deutsche Frauen mit Baseball: Auch die Schönste Germanin liebt ihn, während dieser Autor die Spiele hauptsächlich als Entschuldigung sieht, in der Sonne zu sitzen und Hot Dogs zu essen. Bei den echten Sportarten hat Berlin Thunder übrigens gerade Rhein Fire in Grund und Boden gestampft. Hehe.
  • Zur Sommerzeit: Arizona hatte Recht: Die geänderten Zeiten haben keine Energie eingespart. Aber schön, dass alle nochmal ihre Rechner gepatched haben.
  • Zu Titeln: Ein Beispiel für einen angelsächsischen Medienmenschen, der trotz seiner akademischen Laufbahn seine Titel nicht aufführt, ist der bekannte (oder berüchtigte) konservative Kommentator und Pulitzer-Preisträger Charles Krauthammer. Abschluss in Politik- und Wirtschaftswissenschaften in Oxford, Medizinstudium in Harvard, Forschung in der Psychiatrie, dann Wechsel zu den Schreiberlingen und inzwischen „der einflussreichste Kommentator der USA“, zumindest nach Ansicht der britischen „Financial Times“. Wie wird er aufgelistet? „Charles Krauthammer“, ohne „M.D.“ oder sonst etwas.
  • Zur Polizei: Ein Beispiel dafür, wie die Kommunen die Regeln für ihre Polizei festlegen, kommt aus Los Angeles. Dort dürfen wegen Special Order 40 die Beamten Verdächtige nicht fragen, ob sie eine Aufenthaltsgenehmigung haben [PDF]:

    Special Order 40 precludes LAPD officers from initiating „police action with the objective of discovering the alien status of a person,“ and from arresting or booking a person for „“illegal entry“ into the United States.

    Diese 30 Jahre alte Regelung wird im Zuge der Debatte über illegale Einwanderer inzwischen in Frage gestellt.

  • Zur Polizei, am Rande: In Großbritannien wird entsprechend einer Empfehlung einer Expertengruppe die Direktwahl von Police Commissioners diskutiert. Wenn dieser Autor es richtig versteht, ist das der Polizeichef von London.
  • Zur US-Flagge: Es gibt Situationen, in denen es selbst in den USA verboten ist, eine Fahne zu verbrennen: Wenn sie jemand anders gehört. Die mutmaßlichen Täter sind drei Studenten aus Yale, darunter ein Grieche und ein Brite. Letztere haben es in den USA ja irgendwie mit der Pyromanie.
  • Zu Indianern: Es muss nicht immer „The Onion“ sein. Wer sich für Nachrichten aus den Indianer-Nationen interessiert, kann sich bei „Indian Country Today“ informieren. Die Website gehört zu einer Wochenzeitung, die wiederum den Oneida – ein Teil des Irokesen-Bundes – im Bundesstaat New York gehört. An dem Text zu den Indianer-Nationen wird weiter fleißig gearbeitet.
  • Zu Buffys T-Shirt: Gut, wir wollen nicht so sein. Das Motiv ist das Serenity-Logo [JPG]. Der gleichnamige Film basiert auf der TV-Serie „Firefly“, die beide wie „Buffy“ von Joss Whedon stammen und in den USA äußerst populär waren. Dummerweise schmiss sie Fox trotzt massiver Proteste aus dem Programm. „Firefly“ ist für uns interessant, weil die Schimpfworte auf Chinesisch waren und man damit Ärger mit der Funkaufsicht FCC umging. Wir werden uns mit dieser Behörde im Rahmen unserer Serie über die Meinungsfreiheit befassen.
  • (Danke an DKS für den Hinweis auf Krauthammer)

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