ZEUGS: Verhalten in den USA, Indianernamen und neue Folgen von Buffy

März 8, 2007
  • Zum Verhalten in der Gesellschaft: Der britische Wirtschaftsjournalist Daniel Harrison hat in seinem Blog „The Global Perspective“ eine Liste mit Dingen erstellt, die Europäer in den USA beachten sollten. Fast noch wertvoller sind allerdings die Kommentare: Viele weisen darauf hin, dass Harrison in mehreren Punkten nur für die Ostküste spricht – die Hinweise sind also mit Vorsicht zu genießen. Andere reden von ihren Erlebnissen mit Deutschen. (Gefunden über Atlantic Review, vielen Dank).
  • Zu Namen in den USA: Nicht alle Namen, die indianisch sein sollen, sind auch indianisch. Besonders witzig sind die Fälle, die eigentlich auf John-Wayne-Filme zurückgehen.
  • Zum First Amendment und Internet: Das US- Verteidigungsministerium hat eine Einheit – die Army Web Risk Assessment Cell (AWRAC) – die Armee-Webseiten nach Informationen durchsucht, die die nationale Sicherheit gefährden. Die EFF will nun mehr darüber wissen und hat geklagt. Ausdrücklich geht es der Bürgerrechtsgruppe nicht darum, die Einheit zu schließen: Beim Militär müsse es schließlich Geheimnisse geben. Sie will nur wissen, wie es abläuft. Hintergrund der Klage ist wieder der Freedom of Information Act (FOIA), der dringend einen eigenen Eintrag braucht.
  • Zu anderen Blogs: Der Economist, eines der angesehensten englischsprachigen Wirtschaftsmagazine der Welt, hat ein Blog über Demokratie in den USA. Es gibt auch eine Rubrik mit Kurzberichten, die In brief heißt. Stuff wäre natürlich besser gewesen.
  • Zu Autofahrern, wenn wir schon beim Economist sind: Dort gibt es einen längeren Artikel über die deutsche Autoindustrie und wie Angelsachsen deutsche Autofahrer sehen:

    Cars shape German society as much as German engineering has shaped the car. Behind the wheel, mild and sociable family men become tyrannical zealots, intolerant of sloppy driving and nonchalant at motoring along at 200kph (125mph).

  • Zu der Sichtweise der Feinde: Die „Schweriner Volkszeitung“ hat eine Serie über Anti-Amerikanismus in der DDR begonnen, die zumindest teilweise online verfügbar ist. Vorsicht: Amerikanische Comics verrohen den Geschmack des Volkes!
  • Zu amerikanischen Comics, was sonst: Captain America ist tot. Die Masche kennen wir ja schon, nun wird leider auch das Andenken von Jack Kirby so missbraucht.
  • Und noch mehr Comics, aus aktuellem Anlass: Wer immer noch nicht alle Folgen von Buffy the Vampire Slayer gesehen hat, die Serie, die für so viele Beispiele in diesem Blog herhalten muss, sollte sich beeilen: Ab Ende März gibt es die achte Staffel, geschrieben von Joss Whedon selbst, und zwar als Comic. Wen kümmert das Medium?
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