ZEUGS: Football, Halloween und Benzinverbrauch

Februar 5, 2007
  • Zu American Football: Der Super Bowl war natürlich wieder fantastisch, anfangen mit dem ersten Touchdown nach 14 Sekunden. So muss Sport sein. Während der Party von Berlin Thunder im Kosmos ist diesem Autor aufgefallen, dass wir etwas noch nicht erwähnt haben: Es gibt in den USA keine Trikotwerbung, weil es als würdelos gilt, die Männer und Frauen wie Litfasssäulen herumlaufen zu lassen. Die Ausnahme ist natürlich wieder soccer. Das dürfte Fußball als Zuschauersport nur noch unattraktiver machen.
  • Zu Handball: Dieser Autor gratuliert natürlich herzlich zum WM-Titel. Im Rahmen dieses Blogs müssen wir allerdings darauf hinweisen, dass man seinen amerikanischen Freunden jetzt nicht gut etwas vorjubeln kann: Die Sportart in den USA schlicht unbekannt – wegen des Afghanistan-Krieges dürfte selbst Buskaschi mehr Anhänger haben. Es gibt zwar handball, aber das etwas völlig anderes. Wer gut werfen kann, spielt in den USA Football, Baseball oder Softball. So lange es noch European handball gibt, kann es mit dem Kulturimperialismus also gar nicht so schlimm sein.
  • Zu Halloween: Ein interessierter Leser, der namenlos bleiben soll, möchte auf einen weiteren „wesentlichen Vorteil“ von Halloween hinweisen: Man bekomme endlich einmal die ganzen hübschen jungen Mütter in der Nachbarschaft zu sehen. Daran hatte der glücklich verheiratete Autor natürlich gar nicht gedacht.
  • Zur Freedom of Speech: Der zweite Eintrag der Serie zur Meinungsfreiheit ist in der Mache. Als Vorgriff halten wir fest, dass man bei einer politischen Aussage straffrei fluchen darf. Besser ist das.
  • Zu Benzinverbrauch: Der interessierte Leser FH hatte diesem Autor vor einiger Zeit eine umfangreiche Liste mit Links zu einem Thema zur Verfügung gestellt, das wir auf jeden Fall behandeln müssen: Autos in den USA. Allein, bislang sind wir auch dazu nicht gekommen. Die Liste hat er in der Zwischenzeit bei Davids Medienkritik gepostet, wo die Ungeduldigen unter den interessierten Lesern bereits ihre Vorurteile testen können. Hierzu werden auch die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Pkw-Dichte empfohlen. Wo fahren eigentlich die ganzen Kanadier hin, dass sie so viele Autos brauchen?
  • Zur Todesstrafe: Während der Trend in den Bundesstaaten zu weniger Hinrichtungen gibt, forciert der Bund die Anwendung der Todesstrafe offenbar. Interessant ist auch der Hinweis auf die Situation in Puerto Rico, dessen (steuerfreier) Sonderstatus wir auch nochmal genauer beschreiben müssen.

(Danke an DKS für den Hinweis auf die Website des Statistischen Bundesamtes)

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