Warum schlechte Verlierer in den USA nicht zur Wahl antreten dürfen

November 2, 2012

Kaum schreibt dieser Autor, dass er keine Zeit hat für einen richtigen Eintrag, fällt er in einen freien Vormittag. Das trifft sich gut, denn der interessierte Leser MG will wissen, was ein sore-loser law ist. Offenbar hat das irgendwas mit der Serie The Big Bang Theory zu tun. Ehrlich, einige Leute hier sind froh, inzwischen wenigstens Dead Like Me gesehen zu haben.

Wie auch immer — die “Schlechte-Verlierer-Gesetze” der Bundesstaaten verhindern, dass der Verlierer einer Vorwahl einer Partei einfach als Unabhängiger bei der eigentlichen Wahl antritt.

Ein Beispiel für ein solches Verhalten gab es vor zwei Jahren in Florida, als der Republikaner Charlie Crist bei der Primary hinten lag. Er stieg aus und meldete sich als Unabhängiger an (und verlor trotzdem). Crists Wechsel löste Empörung aus.

Die meisten Staaten haben derartige Gesetze oder legen die Anmeldefristen so, dass man sich nur für die Vorwahl oder als Unabhängiger registrieren lassen kann, nicht aber beides. Befürworter führen Fairness und Stabilität an, Gegner nennen das Verfahren undemokratisch.

Und mehr Zeit ist jetzt doch nicht.

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