ZEUGS: Super-Optimistische Amerikaner, Football-Foul-Physik und kotzende Pandas

Dezember 1, 2011

Das Arbeitszimmer, Danke der Nachfrage, kommt gut voran, und dieser Autor hat bereits eine Menge gelernt. Insbesondere, wie unfassbar viel Arbeit ein Holzfußboden ist. Wir liegen aber grob im Zeitplan.

  • Zu American Football: Die Ehrenwerten Eltern weisen auf eine Foul-Analyse hin, die es in sich hat. Leider sind die Formeln als Bilder eingebunden, daher müssen wir uns mit diesem Zitat begnügen:

    Unfortunately, one of the things associated with soccer is the fake falls.

    Das Wichtigste am Fußball haben die Amerikaner also schon kapiert. Wie auch immer, am Ende läuft es in diesem speziellen Fall auf Jedi-Kräfte hinaus.

  • Zu optimistischen Amerikanern: Wir haben jetzt einen Vergleich zwischen US-Bürgern und Deutschen, zumindest bei Finanzen:

    Only 36 percent of Americans polled said that they thought their economic fortunes were determined by forces beyond their control. Compare this number to the over 70 percent of Germans who believe their financial fates are beyond their personal control.

    Vielleicht liegt das auch nur an dem schönen Begriff financial fates — Alliteration macht alles angenehmer.

  • Zu Mormonen: Kaum hat dieser Autor auf die Werbekampagne der Kirche hingewiesen, folgt die New York Times einen Tag später mit einem eigenen Bericht. Ja, dieses Blog setzt halt die Leitthemen unserer Zeit. Der Bericht befasst sich auch ausführlich mit den Folgen für den republikanischen Präsidentschaftsanwärter Mitt Romney.
  • Zu Religion und Militär, während wir dabei sind: Die L.A. Times berichtet über eine neue Andachtsstelle für Nicht-Christen in der Luftwaffen-Akademie in Colorado Springs.

    [T]he academy this year dedicated an $80,000 outdoor worship center — a small Stonehenge-like circle of boulders with propane fire pit — high on a hill for the handful of current or future cadets whose religions fall under the broad category of “Earth-based.”

    Unter den 4.300 Kadetten sind gegenwärtig drei Wicca, zehn Hindus, elf Muslime, 16 Buddhisten und 43 Atheisten. Der zuständige Luftwaffen-Offizier möchte übrigens keine Witze über fliegende Hexenbesen mehr hören. Bitte.

  • Zum butt slap: Das gehört offenbar zu den Dingen, die man im Iran nicht machen sollte.
  • Zu De Sotos Marsch und die Indianer: Offenbar verlief die Route des Spaniers doch etwas anders als bislang gedacht. Das zumindest deuten neue Funde an:

    “For an Indian in the South 500 years ago, things like glass beads and iron tools might as well have been iPhones,” said project leader Dennis Blanton, an independent archaeologist who until recently was Fernbank’s staff archaeologist.

    Möglicherweise sind die Funde aber noch spektakulärer: Sie könnten Hinweise auf die gescheiterte spanische Kolonie von Ayllon sein – die erste, die Sklaven aus Afrika mitbrachte.

  • Zur Rechtschreibung: Eine lustig bebilderte Liste von zehn Wörtern, die man nicht (mehr) falsch schreiben sollte. Mit kotzenden Pandas und Alien-Babys, die in den Kühlschrank kacken. Warum hatten wir solche Schaubilder nie in der Schule?
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