ZEUGS: Zu viele Fehler, Zombies in Oz und japanische Kampfballons

Mai 5, 2010

Dieser Autor hat eine Weile krank herumgelegen, daher die Sendepause. Zu allem Überfluss ist ihm dann noch ein Zahn abgebrochen, was drei Stunden im Zahnarztstuhl bedeutete. Wenigstens stand damit der erste Eintrag fest:

  • Zu Fluoride: Eine (weitere) neue Studie bestätigt die Vorteile für diese Art der Vorbeugung.

    More than 144 million United States residents in more than 10,000 communities drink fluoridated tap water, providing an automatic defense against the harmful ingredients that cause such a preventable oral health disease.

    Fluoride im Salz schnitten nicht so gut ab. So oder so zu spät für diesen Autor. Aua.

  • Zu Redensarten: Die Sci-Fi-Website io9 hat bekannte Filmsprüche als Graphiken zusammengestellt. Natürlich kommt der Kansas-Spruch darin vor. Amerikaner können einfach nicht anders.
  • Zum Wizard of Oz, wenn wir dabei sind, und nochmal io9: Dort finden wir alternative Filmposter in verschiedenen Stilen. Man beachte die Left-4-Dead-Variante “The Road”, deren Untertitel natürlich wieder der Spruch ist. Ja, vermutlich würde die M-60 besser zum Tin Man passen, aber die war damals noch nicht im Spiel.

[Fußnote: Wer sich Sorgen macht, dieses Blog könnte nach der Veröffentlichung von Steam für den Mac Mitte Mai nur noch monatsweise ergänzt werden, kann beruhigt sein: Bei zwei kleinen Kindern in Haus gibt es auch dann kaum Gelegenheit für den ungestörten Überlebenskampf in Zombiehausen. Viel gefährlicher wird da Civilization V im September 2010 sein, denn Kind Nummer Eins will jetzt schon ständig "das Spiel mit den Pferden" sehen. Das mit dem just one more turn kann sie schon genau so gut wie ihr Vater.]

  • Zur Rechtschreibung im Englischen, weil der crownd-Streit von L4D weiter ungelöst ist: Der interessierte Leser TH verweist auf eine Flickr-Fotostrecke von Schreibfehlern bei konservativen Protesten. Dieser Autor kennt das Problem: Bei Papier fehlt ihm auch immer die Rechtschreibeprüfung.
  • Zur Meinungsfreiheit und als politischer Ausgleich: Eine neue Fotostrecke von Zombietime zeigt uns nicht nur, dass auch Linke mit der Rechtschreibung kämpfen. Dort finden wir auch (völlig legale) Protestplakate mit Barack Obama als Adolf Hitler [JPG], denn das muss jeder amerikanische Präsident über sich ergehen lassen. Weiter gibt es Beispiele zu unseren Themen umgedrehte Fahnen und (pünktlich zu Iron Man 2) gang signs. Ach ja, und diverse Kommunisten-Gruppen kommen vor. Wer soll den Glauben an die Weltrevolution aufrecht erhalten, wenn nicht die Amerikaner?
  • Zur Rechtschreibung, nochmal: Dummerweise können aber auch Sozialisten kein Englisch, wie man an den von ihnen gedruckten Plakaten gegen Sparpläne an der University of Washington sieht. Wenigstens scheinen die Studenten geahnt zu haben, dass etwas nicht stimmt, und haben immerhin einen Teil des Fehlers korrigiert. Es besteht Hoffnung für die Jugend!
  • Zur Transition Movement, denn im Pädagogischen Gemüsegarten wachsen die ersten Kartoffeln: Eine weitere neue angelsächsische Öko-Bewegung sind die Radical Homemakers.

    [R]adical homemakers live by four basic tenets: ecological sustainability, social justice, family and community.

    Der Artikel legt einen gewissen Schwerpunkt auf die feministische Perspektive.

  • Zu prüden Amerikanern, während wir bei Frauenrechten sind: Eine Oben-ohne-Demo von Frauen in Portland, Maine wird gerade mit einigem Spott von amerikanischen Blogs aufgegriffen: Die Organisatorin zeigt sich empört, dass so viele Männer Interesse gezeigt haben. Laut Originalquelle ist Oben-Ohne bei Frauen wie bei Männern in Maine nicht verboten.
  • Zum Krieg gegen Japan: Wired hat einen Bericht über fünf Kinder und ihre Lehrerin, die im Zweiten Weltkrieg in Oregon durch einen japanischen Feuer-Ballon (Fu-Go) getötet wurden. Anlass ist der Jahrestag des Angriffs.

    In all, the Japanese released an estimated 9,000 fire balloons. At least 342 reached the United States. Some drifted as far as Nebraska.

    Es war der vierte japanische Angriff auf das nordamerikanische US-Festland. Wer das als eine Art V-2 für raketentechnisch Unbegabte sieht, sollte fairerweise bedenken, dass die Japaner etwas mehr Distanz zu überwinden hatten.

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