ZEUGS: Einsendungen von interessierten Lesern 1

Oktober 10, 2008

Vielleicht braucht dieser Autor wirklich ein Zweitblog nur für ZEUGS-Einträge. Um den Berg abzubauen, posten wir heute eine Version, die ausschließlich aus Hinweisen von interessierten Lesern besteht – und das sind nicht einmal alle.

  • Zu interkultureller Kommunikation: Max Keller hat auf seinem In Germany Blog eine englische Variante des Textes gepostet. Schön ist auch dieser Hinweis:

    One of the most frequent searches leading to this blog is about “weird habits of Germans”.

    Dieser Autor sagt dazu nur: Fenster auf!

  • Zu über überall: PH weist darauf hin, dass die Verwendung von über in der angelsächsischen Computerspiel-Subkultur (wie der über item clause bei Diablo II) zurück in die deutsche Gemeinschaft übernommen wird, wie bei diesem Posting:

    Wie schon erwähnt hatte der Ring eine cooldown Zeit von einer Sekunde als ich ihn gesehen habe, was ihn zu einem Uber-Item [sic] gemacht hätte.

    Man bemerke den fehlenden Umlaut. PH hat eine ganze Reihe von solchen Beispielen entdeckt. Hier wartet irgendwo eine Magister-Arbeit.

  • Zu über überall, nochmal: S weist darauf hin, dass man “das” auch ständig bei den Angelsachsen sieht, wie im Fall von Das Keyboard, eine Tastatur ohne Beschriftung:

    We wanted to find a name that vehicules its avant-gardeness. A keyboard with no inscriptions on the keys is obviously only for a certain type of geeks, not just normal ones, only those who are above the pack: the Übergeeks. Therefore “Das Keyboard”, the German word for “the keyboard” came up as a natural name.

    (Das to vehicule ist ein weiteres Beispiel für verbing weirds language.) “Tastatur” spricht sich auf Englisch auch nicht so schön aus. Der Artikel “das” dürfte von dem Film Das Boot kommen, wie wir an dem Comic “Das Hund” sehen können.

  • Zur Navy, wenn wir von Comics reden: Schwesterlein Mein weist auf Internet-Cartoons zur US-Marine und der Marineinfanterie hin. Einige verlangen eine gewisse Vertrautheit mit den Abläufen dort. Auch Blogger kommen vor.
  • Zum Police Blotter: Von CT stammt der Hinweis auf ein Cartoon dazu mit Hochzeitsproblemen.
  • Zu “US-Amerikaner”: MW verweist auf einen Blogeintrag von Tim Cole von 2007 hin über einen Versuch von “Le Monde”, sich des les américains zu entledigen:

    Die Reaktion der verehrten Leserschaft hat die beiden Autoren ziemlich überrascht. Sie wurden nämlich von Zuschriften überschwemmt, in denen sie der antiamerikanischen Hetzpropaganda bezichtigt wurden. Selbst gemäßigtere Leser fanden die Bezeichnung “Ètats-Unien” unappetitlich, unmusikalisch, snobistisch, sarkastisch oder schlicht unschön.

    Einige Freundschaften gehen halt nie wirklich kaputt.

  • Zur Anrede: JR hat diesem Autor erklärt, dass die in dem Eintrag erwähnten Regeln für das Duzen so nur in Deutschland gelten, nicht aber in Österreich. Das liegt bestimmt an den Reinemachefrauen.
  • Zu Dollar-Münzen: T hat eine andere Begründung gefunden, warum sich die Ein-Dollar-Scheine in den USA halten: Dollar coins don’t fit in G-strings!
  • Zu Root Beer: Den auf Germanen so abstoßenden Geschmack führt LH auf Pulmex zurück. Dieser Autor hatte noch keine Vergleichsmöglichkeit.
  • Zur Schlacht von New Orleans: DKS weist darauf hin, dass das Lied bizarrerweise in Großbritannien ein Hit war. Sehr seltsam. Und GL hat eine Online-Version des Originals von Johnny Driftwood gefunden.
  • Zur Brücke von Selma: HS ist aufgefallen, dass der Link zu Amelia Boynton Robinson auf das ein Institut von Lyndon LaRouche verweist, der nicht ganz umstritten ist. Oops. Nein, da steckt keine tiefere Bedeutung dahinter, es war der erste Link, den Google dazu angeboten hatte.
  • Zu Pink und I think I can: BK weist auf diese pädagogisch nicht korrekte Version hin.
  • Zum Holzlager: Der interessierte Leser GL fragt, ob die Synchronisatoren nicht durch Michel aus Lönneberga in die Irre geführt worden sein könnten, der immer in einen Holzschuppen gesperrt worden sei. Wer bitte, war die Antwort dieses Autors, der Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt fast auswendig kannte, aber nicht viel mit Astrid Lindgren am Hut hatte. Die Schönste Germanin dagegen wusste sofort, wer gemeint war. Natürlich.
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