Geld im US-Wahlkampf – Was danach geschah

November 18, 2014

Im Januar 2008 haben wir einen Eintrag zu den Ausgaben im US-Wahlkampf geschrieben. Dabei haben wir uns mit den grundsätzlichen Unterschieden zwischen der deutschen und amerikanischen Wahlfinanzierung beschäftigt und sind ein fundamentales Problem bei der Berichterstattung angegangen:

Große Teile der deutschen Presse sind mit dem Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität offensichtlich überfordert.

Der Text sollte ein Faktum herüberbringen: Nur weil der Sieger einer Wahl mehr Geld ausgegeben hat als ein Verlierer, war das nicht notwendigerweise der Grund für den Sieg, ähnlich wie die deutsche Geburtenrate nicht wegen der rückläufigen Zahl von Störchen sinkt. Noch anders formuliert: Den Wahlsieg kann man sich in den USA genauso wenig wie in Deutschland kaufen.

Sechs Jahre später müssen wir erstmal ein Lob aussprechen. Die Berichterstattung über den Kongresswahlkampf 2014 war um Welten besser als die vergleichbaren Anstrengungen es noch vor zwei, drei Legislaturperioden waren. Ob es am leichteren Zugang zu Hintergrundinformationen via Internet lag oder warum auch immer: Von den Fakten und der Beschreibung des Ablaufs gab es weitgehend nichts zu meckern. Dieser Autor würde sich nicht wundern, wenn der deutsche Zeitungsleser inzwischen das Wahlsystem der USA besser versteht als das hessische.

Wo es noch Probleme gibt, ist die Sache mit der Wahlfinanzierung.

Allerdings müssen wir hier die Presse in Schutz nehmen, denn seit den unschuldigen Tagen von 2008 ist die Situation durch zwei Urteile des Supreme Court sehr viel komplizierter geworden: Citizens United vs FEC (2010) und McCutcheon vs FEC (2014). Heute wollen wir uns mit dieser neuen Situation befassen.

(Dieser Autor hat lange mit sich gekämpft, ob er dieses Thema aufgreifen soll, denn beide Urteile sind in den USA so umstritten, dass es unklar ist, wie lange sie Bestand haben werden. Allerdings dürften die Mechanismen bei der Präsidentenwahl 2016 eine Rolle spielen und der interessierte Leser wird sich daher bald mit Begriffen wie dark money und ultra-donor herumschlagen müssen.)

Schauen wir uns zuerst einige allgemeine Entwicklungen bei dieser Abstimmung an, basierend auf den Zahlen von OpenSecrets. Wir konzentrieren uns auf den Kongress und der Bundesebene, nicht auf die Folgen für die Lokalpolitik oder die Richterwahlen.

Die Wahl war nicht wesentlich teurer als vor vier Jahren. Das ist in der deutschen und amerikanischen Presse etwas verzerrt dargestellt worden, denn mit 3,67 Milliarden Dollar ist die Gesamtsumme tatsächlich mehr als die 3,63 Milliarden Dollar 2010 und damit ein Rekord. Aber relativ gesehen sind das, nun, Erdnüsse. Wir können sogar sagen, dass der historische, starke Anstieg bei den Ausgaben gebremst wurde.

Die Kandidaten selbst haben weniger ausgegeben und zwar 1,5 Milliarden Dollar nach 1,8 Milliarden vor vier Jahren. Nach diesem Maßstab ist ein Sieg auch billiger geworden: Im Senat im Schnitt 8,6 Millionen Dollar (2012: 11,4 Mio) und im Repräsentantenhaus 1,2 Millionen Dollar (1,5 Mio). Wohlgemerkt, das ist das Geld, das die Kandidaten selbst in die Hand genommen haben, nicht der Gesamtbetrag.

Die Korrelation zwischen Sieg und Ausgaben bleibt überwältigend. Im Senat hat der Gewinner in fast 82 Prozent der Fälle mehr Geld ausgegeben, im Repräsentantenhaus beträgt die Quote 94 Prozent. Beide Zahlen sind damit höher als vor zwei Jahren. OpenSecrets weist allerdings darauf hin, dass diese Korrelation weder new or terribly surprising ist. Besonders einige Demokraten verloren trotz tieferer Taschen ihre Rennen, weswegen unsere Beobachtungen aus dem ersten Eintrag zu Störchen und Kindern weiter gelten.

Es gibt OpenSecrets zufolge noch weitere, wichtige Entwicklungen. Aber um sie zu verstehen, müssen wir uns zuerst die juristische Lage nach den jüngsten Urteilen anschauen.

Citizens United — dark money

Das Supreme Court entschied im Januar 2010, dass Unternehmen und Gewerkschaften (unter anderem) unbegrenzte Mittel im Wahlkampf einsetzen dürfen. Begründet wurde dies mit dem Recht auf Meinungsfreiheit. Das Geld darf jedoch nicht an die Kandidaten direkt gegeben werden und eine Absprache mit ihnen ist auch verboten.

Befürworter des Urteils sehen jetzt gleiche Bedingungen für alle gegeben:

The Citizens United decision ensured that any speaker — whether an individual, small business, large corporation, or labor union — had a First Amendment right to engage in political speech.

Kritikern stinkt unter anderem, dass Unternehmen die selben Rechte wie Menschen haben sollen. Auch Präsident Barack Obama hält nichts von dem Urteil, wie er den Richtern 2010 in seiner Rede zur Lage der Nation ins Gesicht sagte [YouTube].

Um die Folgen zu verstehen, müssen wir uns einige Abkürzungen antun. Seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es in den USA political action committees, abgekürzt PAC, die Gelder sammeln und unter Auflagen direkt an Kandidaten geben können. Auch die amerikanischen Töchter deutscher Unternehmen tun so etwas.

Wir überspringen die komplizierten juristischen Einzelheiten beim Aufbau von PACs und halten fest, dass es seit Citizens United auch Super PACs gibt. Sie geben im Gegensatz zu PACs kein Geld an die Kandidaten, haben aber im Gegenzug keine Obergrenzen für die Ausgaben. Beispielsweise schalten sie eigene Wahlwerbespots.

Für PAC und Super PAC gilt gleichermaßen, dass sie ihre Spender offenlegen müssen. Man weiß also (irgendwann) von wem das Geld kam. Dagegen müssen die political non-profits – nach dem entsprechenden US-Steuerparagrafen meist als 501(c)-Organisationen bezeichnet – das nicht. Wir reden hier von konservativen Gruppen wie die National Rifle Association (NRA) oder linken wie Planned Parenthood. Auch sie kommen in den Genuss von Citizens United.

Zwar dürfen solche Gruppen eigentlich nur sehr begrenzt politisch tätig werden. OpenSecrets wirft der Steuerbehörde IRS allerdings vor, diese Vorschrift nicht durchzusetzen. Die Ausgaben aus diesen Töpfen sind in den vergangenen Jahren sehr, sehr deutlich angestiegen:

Partly as a result, spending by organizations that do not disclose their donors has increased from less than $5.2 million in 2006 to well over $300 million in the 2012 election.

Da die Spender “im Dunkeln” bleiben, spricht man von dark money.

Dumm das: Eigentlich hatte das Oberste Gericht ausdrücklich festgehalten, dass der Wähler wissen muss, von wem das Geld stammt. Diese Entwicklung dürfte dem Supreme Court also gar nicht passen.

McCutcheon — ultra-donors

Im Vergleich dazu ist McCutcheon [PDF] einfach. Das Oberste Gericht entschied — wieder mit Hinweis auf die Meinungsfreiheit — dass es keine Obergrenze für die Gesamtsumme der Direktspenden an verschiedene Kandidaten und politische Gruppen geben darf.

The government may no more restrict how many candidates or causes a donor may support than it may tell a newspaper how many candidates it may endorse.

Diese Grenze lag bis dahin (vereinfacht gesagt) bei 123.200 Dollar. Die Einzelspende pro Spender, Kandidat und Wahl bleibt dagegen weiter auf 2.600 Dollar begrenzt.

Aber wie viele Leute spenden überhaupt mehr als die alten Grenzen es erlaubten? Schließlich müssen sie sich dann namentlich zu erkennen geben. Nun, laut OpenSecrets waren es bei dieser Wahl 498 Personen aus einer Gesamtbevölkerung von etwa 317 Millionen. Diese Menschen werden umgangssprachlich als elite donors oder ultra-donors bezeichnet.

[T]he No. 1 hard money donor this cycle was Elloine Clark of Dallas, Texas, the widow of attorney William H. Clark. Clark gave $442,766 this cycle. All of her donations that went to recipients with a partisan affiliation went to Republicans.

Sieben der zehn größten Spender gaben ihr Geld überwiegend oder ganz an Republikaner.

Zusammengefasst: Citizens United lässt unbegrenzte Spenden zu, das Geld geht aber nicht an die Kandidaten direkt und eine Absprache ist verboten. Eigentlich müssen die Spender genannt werden, aber nicht-gewinnorientierte Organisationen fallen auch unter das Urteil, was zum dark money führt. McCutcheon erlaubt Spenden von Einzelpersonen an eine unbegrenzte Zahl von Kandidaten und politische Gruppen. Wer so etwas tut, ist ein ultra-donor. Die Summe je Kandidat bleibt gedeckelt.

Wie man sich denken kann, war das jetzt sehr vereinfacht dargestellt. Aber mit diesem Wissen gewappnet können wir uns jetzt weitere Entwicklungen bei der vergangenen Kongresswahl anschauen.

Es gab einen starken Anstieg bei den Geheimspenden: Fast 170 Millionen Dollar an dark money nach 135 Millionen vor vier Jahren. Das Geld ging eher an Republikaner.

Democratic/liberal groups channeled most of their money through organizations that disclosed donors [PAC und Super PAC], while their more conservative counterparts relied heavily on secret sources funneling money through political nonprofits [501(c)].

Die Zahl der Spender hat abgenommen. Das ist geschichtlich gesehen ein ziemlicher Hammer. Seit 24 Jahren hat die Zahl der US-Bürger, die einem Kandidaten mehr als 200 Dollar überwiesen haben, immer zugelegt. Dieser Trend ist jetzt gebrochen: Nach etwa 817.000 vor vier Jahren lag ihre Zahl in diesem Jahr bis Mitte Oktober bei fast 667.000. Die Zahl der ultra-donors in diesem Jahr haben wir oben schon besprochen.

Bei den Einzelspendern gibt es eine gegenläufige Entwicklungen bei Republikanern und Demokraten. Der Anteil von kleineren Beträgen — 200 Dollar oder weniger — bei den Republikanern fiel von 36 Prozent auf 26 Prozent, bei den Demokraten stieg er von 25 Prozent auf 28 Prozent.

Jetzt versteht man, warum die Kandidaten weniger ausgegeben haben als in der vorherigen Abstimmung, obwohl die Gesamtsumme etwa gleich blieb: Das Geld kommt immer mehr “von außen”. In 36 Rennen überstieg die “externe” Summe die der Kandidaten. (zur Erinnerung: Zur Wahl standen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 36 der 100 im Senat.) Parallel dazu ist die Rolle einer kleinen Gruppe von Geldgebern wichtiger geworden, weil sie mehr Kandidaten unterstützen dürfen.

Diesem Autor steht nach den Regeln dieses Blogs kein Urteil darüber zu, ob diese Entwicklungen gut oder schlecht sind. Klar ist allerdings, dass sie das politisch-finanzielle Umfeld bestimmen, in dem bald der Präsidentenwahlkampf beginnt.


Ein Merkspruch zu den Großen Seen (mit Superman)

Oktober 26, 2014

Jetzt hat dieser Autor groß getönt, dass wir hauptsächlich lange Einträge zu komplexen Themen schreiben werden, da läuft ihm ein nützlicher Hinweis für einen kleinen Eintrag über den Weg. Im Nordosten der USA liegen bekanntlich die Großen Seen, die dem Bundesstaat Michigan die Form eines Handschuhs geben. Ihre Namen lauten:

Superior, Michigan, Huron, Erie, Ontario

Einzeln sind die Namen nicht so schwer zu merken, vor allem wenn man unseren Eintrag über den Erie-Kanal gelesen hat. Nur muss man sich etwas mit der Reihefolge abplagen.

Generationen von amerikanischen und kanadischen Schulkindern haben vor dem gleichen Problem gestanden, weswegen es diverse Merksprüche gibt. Unter Hinweis auf den interessierten Leser CHR hätten wir da:

Super Man Helps Every One

Das ist die Auflistung von Westen nach Osten. Wer es lieber von Osten nach Westen mag, dem bieten wir:

Old Elephants Have Musty Skin

Jetzt muss man sich natürlich merken, welcher Merkspruch in welche Richtung geht …

[Korrigiert 26. Oktober 2014: Nordosten statt Nordwesten. Zuerst gesehen von OM, vielen Dank]


META Neues Verfahren für Postings

Oktober 12, 2014

Dieses Blog hat ein paar Wochen Pause gemacht, weil ich mir in Ruhe überlegen wollte, wie es weitergehen soll. Wir hatten vor einiger Zeit schon festgestellt, dass die einfachen und offensichtlichen Themen inzwischen durch sind. Übrig bleiben kompliziertere — einiges zu den Indianern, zum Beispiel, oder zum Schulsystem — die wesentlich mehr Zeit und Aufwand erfordern.

In dieser Situation ist der bisherige Tonus von einem Eintrag pro Woche nicht mehr zu halten, außer, man füllt die Zeit mit trivialen Meldungen und ZEUGS- Einträgen. Das ist für alle Beteiligten unbefriedigend. Einige interessierten Leser haben diese Füllerfolgen — völlig zurecht — als “langweilig” kritisiert.

Daher führen wir ab sofort ein neues Verfahren ein.

Die Postings werden unregelmäßig erscheinen, aber dafür in (hoffentlich) besserer Qualität. Wer keinen RSS Reader hat und nicht regelmäßig auf die Website gucken will, kann auf Twitter zurückgreifen. Dort werden nur Ankündigungen zu diesem und dem Übersquirrel-Blog gepostet. ZEUGS entfallen ganz. Wer solche Links unbedingt sehen will, kann mir auf Google+ folgen. Dort kann man dann auch Kommentare schreiben.

Wem das wie der erste Schritt zu einem Abschied vorkommt, hat nicht ganz Unrecht. Inzwischen läuft das Blog seit mehr als acht Jahren, ein Zeitraum, für den es nie ausgelegt war. Die Folge davon sieht man darin, dass einige der Einträge völlig überholt sind. So sind die Angaben zur NSA nach den Snowden-Enthüllungen bestenfalls niedlich.

Sprich, langsam wird es an der Zeit. Einige Themen haben wir aber noch.


ZEUGS: Die Fantasy-Filmfest-Ausgabe

September 4, 2014

Die erfahrenen interessierten Leser werden jetzt stutzen — Moment, wieso gibt es ein Zeugs, wenn doch das Fantasy Filmfest läuft? Sonst macht das Blog doch immer dafür eine Pause.

Nun, in diesem Jahr ist das Fest auf zwei Woche ausgedehnt worden, sehr zur (Hust) Freude der Schönsten Germanin, und daher ist alles etwas entspannter. Wir können festhalten, dass nicht einmal Scarlett Johansson Under the Skin retten kann, und trotzdem ein Zeugs vorlegen.

  • Zu Religion in den USA: Der Politologe Tobin Grant von der Southern Illinois University hat eine Grafik erstellt, auf der man die politischen Ansichten von religiösen Gruppen in den USA ablesen kann. Buddhisten und Mormonen könnten kaum weiter auseinander liegen.
  • Zu Angriffen auf die USA: Dieser Autor hatte 2002 verpasst, dass die deutschen Angriffspläne aus dem Ersten Weltkrieg aufgetaucht sind.

    For its attack on New York, German troops were to land on the island of Sandy Hook, New Jersey, while warships pounded away at harbor fortifications, including Fort Hamilton and Fort Tompkins. Following this, the warships would advance to shell Manhattan and other areas of New York in an effort to induce panic among civilians.

    Der Artikel zeigt sich nicht überzeugt von der Realisierbarkeit der Vorschläge.

  • Zu Rassismus: Die New York Times befasst sich mit Anwerbeversuchen des Ku Klux Klans.

    Klan enrollment nationwide stands at about 5,000 over more than a dozen groups, said Mark Potok, a senior fellow at the Southern Poverty Law Center. By comparison, the Klan had about four million members in the mid-1920s, when it was unified.

    Auch in diesem Fall scheint ein Erfolg eher unwahrscheinlich.

  • Zur Geschichte der Indianer, genauer der Inuit, wenn wir schon so historisch daherkommen: DNA-Analysen haben ein genaueres Bild der Wanderungsbewegungen in der Arktis gezeichnet. Demnach starben die “Paleo-Eskimos” nach 5000 Jahren aus, während die heutigen Indianer und Inuit getrennt einwanderten.
  • Zum Gesundheitssystem: Auf German Joys beschreibt ein US-Arzt in einem Video das deutsche Gesundheitssystem aus amerikanischer Sicht. Der interessierte Leser mag sich den Spaß machen zu versuchen, die englischen Namen für die deutschen Einrichtungen und Behörden zu erkennen.
  • Zur Überwachung: Wer komische Mobilfunk-Türme in den USA sieht, hat es vielleicht mit so genannten Interceptors zu tun, die Anrufe abfangen können.

    “Interceptor use in the U.S. is much higher than people had anticipated,” Goldsmith says. “One of our customers took a road trip from Florida to North Carolina and he found 8 different interceptors on that trip. We even found one at South Point Casino in Las Vegas.”

  • So richtig weiß offenbar niemand, wer dahinter steckt. Allerdings, Bielefeld ist überall.

  • Zu Geheimnissen und Geschichte, um beides am Ende zusammenzubringen: Die USA waren schon immer unfähig, wenn es darum ging, vertrauliches Zeugs geheim zu halten. Bei der Entwicklung der Atombombe gab es 1500 mutmaßliche Lecks:

    A Naval lieutenant at a dinner party in March 1945 openly wondered “when we would use the atomic bomb,” adding that “only about ten pounds of U-235 are needed to end the war.” He also said that “several thousand persons were working on it in Tennessee.”

    Bekanntlich gibt es nur eine Sache, die die US-Regierung hat absolut geheimhalten können: Die Aliens von Area 51.


Ferguson und die Militarisierung der US-Polizei

August 27, 2014

Dieser Autor hatte die vergangenen Tage mit einer Bindehautentzündung zu kämpfen. Das war eine ziemliche Katastrophe für jemanden, der einen großen Teil seines wachen Daseins mit Lesen und Schreiben verbringt. Immerhin kann er jetzt davon berichten, welche erstaunlichen Fortschritte die Sprachausgaben von Android und OS X gemacht haben. Frau “Ava” (“I am an American English voice!”) liest nun auch nach der Wiedererlangung der Sehkraft Texte vor. Ungemein praktisch beim Aufräumen.

Leider ist die Diktierfunktion für Deutsch wegen der Groß- und Kleinschreibung faktisch unbrauchbar (Englisch funktioniert auch hier unerwartet gut). Deswegen kommen wir später als geplant dazu, einige Bemerkungen zu den jüngsten Vorgängen in der Kleinstadt Ferguson nach dem Tod eines schwarzen Teenagers aufzuschreiben.

(Kurz vorweg: Bei den deutschen Medien herrscht bezüglich des Aufbaus der US-Polizei wieder eine gewisse Verwirrung. Neben der üblichen Probleme mit der Nationalgarde ist diesmal der Name der Polizei des Bundesstaates ein Hindernis: Die Missouri State Highway Patrol (MSHP) ist — wie die Wikipedia bemerkt – ausdrücklich nicht nur für Raser auf Landstraßen zuständig. Deswegen wurden die Soldaten der Nationalgarde von Missouri auch der MSHP unterstellt. Wir haben diese Punkte alle schon besprochen.)

Was auffällt: Während hierzulande die Rassismus-Diskussion im Vordergrund steht, ist für viele amerikanische Medien die Militarisierung der Polizei ein fast gleichwertiges Thema (ob das gut oder schlecht ist, ist nicht Gegenstand dieses Blogs). Es geht darum, wie aus dem Freund und Helfer plötzlich Leute geworden sind, die aussehen, als wären sie direkt aus dem Irak oder Afghanistan eingeflogen. Den Kritikern zufolge führt die Polizei sich auch auf wie Soldaten.

Nun ist das das Thema eigentlich nicht neu –

In his book The Rise of the Warrior Cop, journalist Radley Balko notes that since the 1960s, “law-enforcement agencies across the U.S., at every level of government, have been blurring the line between police officer and soldier (…).”

- ist aber offenbar jetzt erst in den amerikanischen Mainstream-Medien angekommen.

Tatsächlich hat die US-Regierung in den vergangenen Jahrzehnten unter dem sogenannten 1033 Program jede Menge ausrangiertes Kriegsgerät an die örtlichen Polizei-Einheiten übergeben. Hintergrund ist ein Gesetz aus den 90ern, das mit dem Strom von gebrauchtem Material aus den jüngsten, ungewöhnlich langen Kriegen eine neue Dimension angenommen hat.

During the Obama administration, according to Pentagon data, police departments have received tens of thousands of machine guns; nearly 200,000 ammunition magazines; thousands of pieces of camouflage and night-vision equipment; and hundreds of silencers, armored cars and aircraft.

Mit machine guns sind hier offenbar M-16 Sturmgewehre gemeint (die auf Englisch eigentlich assault rifles heißen). Die armored cars sind so stark gepanzert, weil sie ursprünglich Landminen und andere Sprengsätze von Islamisten aushalten sollten. In einer längeren Analyse [PDF] mit dem Titel War Comes Home schätzt die Bürgerrechts-Organisation ACLU den Wert der so übertragenen Rüstungsgüter auf 4,3 Milliarden Dollar.

Als Begründung für das Programm 1033 wurde immer auf den “War on Drugs” verwiesen. Tatsächlich war die amerikanische Polizei Ende der 80er Jahre mit der neuen Dimension der Drogenkriminalität eher überfordert. Als der (übrigens damals von Demokraten beherrschte) Kongress die Möglichkeit schuf, gebrauchte Militärgüter weiterzugeben, gab es keinen wirklichen Aufschrei.

Allerdings hat sich die Zahl der Gewaltverbrechen zwischen 1993 und 2012 in den USA fast halbiert und der “Krieg” gegen Drogen wird zunehmend infrage gestellt. Auch der Kongress hat nach den Vorfällen in Ferguson angekündigt, das Rüstungsprogramm überprüfen zu wollen. Was daraus wird in einem Wahljahr muss noch abgewartet werden.

Parallel dazu gibt es noch ein ähnliches Programm des Heimatschutz-Ministeriums, das nach den Anschlägen vom 11. September 2001 im Kampf gegen den Terrorismus aufgelegt wurde. Die Polizei in Ferguson soll einen Teil ihrer Ausrüstung auf diese Weise bezogen haben.

Wir haben erwähnt, dass diese ganze Entwicklung vor Ferguson in den Medien wenig beachtet wurde. Die amerikanischen Blogger beanspruchen für sich, seit langem die paramilitärische Natur der US-Polizei thematisiert zu haben, wie zum Beispiel Glenn Reynolds von Instapundit. Im Jahr 2006 schrieb der Juraprofessor:

Dress like a soldier and you think you’re at war. And, in wartime, civil liberties — or possible innocence — of the people on “the other side” don’t come up much.

Die neue Kampfmontur der Polizei ist in einem Land, in dem man sich bekanntlich eher nach Anlass als nach Stand kleidet, viele schnippische Bemerkungen wert. Auf “Last Week Tonight” drehte der Kommentator John Oliver den “Kleider machen Leute”-Ratschlag für Karrieregeile um:

[I]f you are a cop in the United States, you should dress for the job you have, not the job you want

(Der Originalspruch wird dem interessierten deutschen Leser als Internet-Meme mit Batman [Foto] geläufig sein.)

Zuletzt müssen wir auf ein kleines Statistik-Problem hinweisen, das in den amerikanischen wie auch deutschen Medien überschlagen wird: Niemand weiß wirklich, wie viele Menschen in den USA von Polizisten erschossen werden.

Das uns von den Wahlen bekannte Statistikblog FiveThirtyEight geht ausführlich auf die Schwierigkeiten mit der häufig zitierten Zahl von etwa 400 justifiable police homicides pro Jahr ein. Die fangen mit dem Wort justified an — “nicht berechtigte” tödliche Zwischenfälle werden in den entsprechenden Datenbanken nicht erfasst.

[T]here’s no governmental effort at all to record the number of unjustifiable homicides by police. If [Michael] Brown’s homicide is found to be unjustifiable, it won’t show up in these statistics.

(Michael Brown ist der Name des Todesopfers in Ferguson.)

In dem Blog wird versucht, sich der Zahl auf andere Arten zu nähern — die Einzelheiten werden dem interessierten Leser zum Selbststudium überlassen. Zusammengefasst können wir sagen, dass sich kein klares Bild ermitteln lässt. Am Ende lautet das Fazit:

It’s more than 400.

[Korrektur 27. Aug 2014: Name von Opfer/Schütze verdreht, erster Hinweis von GW, vielen Dank.]


ZEUGS: Von unglücklichen New Yorkern und missglückten Hinrichtungen

August 3, 2014

Das Problem mit den Schulferien? Man bekommt nichts geschafft, weil die Kinder ständig herumlungern, wie die Schönste Germanin bereits geklagt hat. Allerdings scheinen die interessierten Leser ohnehin alle im Urlaub oder im Freibad zu sein. Das ist doch die perfekte Gelegenheit, um lauter deprimierendes Zeugs loszuwerden, ohne dass es jemand mitbekommt!

  • Zur europäischen Besiedlung Nordamerikas, ein kurzer Aufmerksamkeitstest, bevor es richtig losgeht: Ein 14-sekündiges Video zeigt die Entwicklung über 400 Jahre. Wer sich trotz der Hitze noch so lange konzentrieren kann, kann weitermachen.
  • Zu den unglücklichsten Städten in den USA: New York führt die Liste an. Selbst die Bürger von Detroit sind zufriedener.

    Jersey City ranked 8th most unhappy on the list, which means people who live in Jersey City are happier than people who live in NYC, and they have to take the PATH train.

    Untersucht wurden 177 Ballungsräume. Dieser Autor kann nach den vergangenen zwei Wochen aus eigener Erfahrung sagen, dass die Bewohner von Santa Cruz dagegen überdurchschnittlich glücklich wirken — was allerdings auch besondere Gründe haben könnte.

  • Zum Energieverbrauch in den USA: Einer amerikanischen Studie zufolge weisen die USA die geringste Energie-Effizienz unter den 16 größten Volkswirtschaften aus. Deutschland war (wer hier hätte etwas anderes erwartet?) die Nummer Eins.

    [G]ermany scored well in nearly every category in the survey, including spending on energy efficiency measures, aggressive building codes, and the country’s tax credit and loan programs.

    Bizarrerweise führen die Amerikaner allerdings in der Unterkategorie der Haushaltsgeräte wie Kühlschränke und Öfen.

  • Zur Wahlkampf-Finanzierung: Der Supreme Court hat bekanntlich 2010 (zwei Jahre nach dem Eintrag in diesem Blog) ein umstrittenes Urteil dazu gefällt, das unter dem Namen Citzens United bekanntgeworden ist. Seitdem können Unternehmen, Gewerkschaften und gewisse andere Gruppe deutlich mehr Geld für Wahlspots ausgeben. Wie viel mehr geben sie denn jetzt aus? Dramatisch mehr, so viel sogar, dass sie vor der Kongresswahl im November die Ausgaben der Kandidaten selbst in den Hintergrund zu drängen drohen.

    The outside groups are dictating the terms and message of the 2014 contests, defining candidates long before the candidates are able to define themselves and start reaching voters.

    Der Bericht der New York Times zitiert Republikaner und Demokraten, die gleichermaßen die Entwicklung kritisieren.

  • Zur Todesstrafe, nach den jüngsten verpatzten Hinrichtungen: Wired diskutiert mit dem Politikwissenschaftler Austin Sarat darüber, wie häufig so etwas in den USA schief läuft.

    [H]is research finds that while the methods of execution have changed, their efficiency has not improved. In fact, between 1980 and 2010 the rate of botched executions was higher than ever: 8.53 percent.

    Demnach haben die Probleme seit der Einführung der Giftspritze deutlich zugenommen. Sarat geht davon aus, dass die Todesstrafe in den USA, ahem, ausstirbt.

  • Zu Medien und Kulturpessimismus, damit wir auch die Vierte Gewalt haben: Zum 45. Jahrestag der Mondlandung hat Slate eine Video-Parodie von 2009 wiederholt, die zeigen will, wie die heutigen Nachrichtensender darüber berichten würden.
  • Zu den englischen Begriffen für Sex, angefangen im Jahr 1351 bis heute, als Belohnung für die Leute, die bis zum Ende gelesen haben. Das dürfte wenigstens für etwas Erheiterung im Freibad sorgen.

Warum Amerikaner Alice zum Mond schicken wollen

Juli 19, 2014

Zu den Faustregeln dieses Blogs gehört die Behauptung, dass Zitate im Englischen irgendwie immer aus Alice in Wonderland, The Wizard of Oz, der Bibel oder (insbesondere wenn sie doppeldeutig sind) von Shakespeare stammen. Was haben wir aber dann von diesem Satz aus dem Wirtschafts-Blog Zero Hedge über die US-Notenbank-Chefin Janet Yellen zu halten (Hervorhebung hinzugefügt)?

In a nutshell, she said “It’s not the Fed’s job to pop bubbles”. While many market participants immediately took this to mean, “To the moon, Alice!” and started buying equities hand over fist, there’s another possible explanation for Mrs. Yellen’s proclamation of unwillingness (…).

Alice auf dem Mond, das klingt nicht nach Lewis Carroll. Und tatsächlich stammt der Satz aus einer einflussreichen 50er-Jahre TV-Serie mit dem Namen The Honeymooners. Darin droht der der Busfahrer Ralph Kramden seiner scharfzüngigen Ehefrau Alice regelmäßig eine Trachtprügel an [YouTube]:

Bang, zoom, you’re going to the Moon!

Die 39 Folgen von The Honeymooners waren enorm einflussreich. Die Cartoon-Serie The Flintstones wurde von ihnen inspiriert. Auch bei The King of Queens sieht man ihren direkten Einfluss. Dazu kommen endlose kleinere Anspielungen, wie in der Futurama-Folge “The Series has Landed”. Die Serie ist ein Stück Fernsehgeschichte, der Satz mit Alice und dem Mond immer ein Lacher wert.

An dieser Stelle mag der interessierte Leser allerdings stutzen. Moment, die Androhung häuslicher Gewalt soll witzig sein? Und das in dem Land, das die “politische Korrektheit” erfunden hat? Tatsächlich können wir davon ausgehen, dass ein derartiger Satz heute keine Chance im US-Fernsehen hätte.

Zur Verteidigung wird angeführt, dass Ralphs Drohungen immer leer und offensichtliche Übertreibungen seien, also nur seine Art waren, Dampf abzulassen. Sie müssten im Rahmen der Beziehung als Ganzes gesehen werden. Alice habe eigentlich die Hosen an, um bei einem Bild der Zeit zu bleiben, das heute auch keinen Sinn ergibt.

In der Praxis wird der Satz häufig aus dem Zusammenhang gerissen und umgedeutet, womit die Drohung komplett verloren geht. Das sieht man auch oben am Beispiel von Zero Hedge: “To the moon, Alice!” ist hier der Ausdruck einer Aufbruchstimmung (denn es werden Aktien wie doof gekauft) und nicht eine Aufforderung, der Fed-Chefin Yellen eine zu kleben. Das wäre selbst für das Blog ziemlich unhöflich.


Chunkey statt Fußball: Die Supersportart des Jahres 1114

Juli 14, 2014

Der Anstand gebietet, dass dieser Autor die deutschen interessierten Leser zur Weltmeisterschaft im Fußball gratuliert. Allerdings müssen wir dabei festhalten, dass der Sieg nicht nur für Deutschland, sondern langfristig auch für die USA eine gute Sache ist: Da die amerikanische Nationalmannschaft bekanntlich die abgelegten deutschen Trainer bekommt, können sich die USA schon mal auf Joachim Löw freuen. Im Prinzip ist das wie bei der Mondlandung, nur mit weniger Russen.

Wie auch immer — es trifft sich gut, dass io9 gerade heute ein längeres Stück über eine Sportart veröffentlicht hat, die vor 900 Jahren in Nordamerika der Straßenfeger war: Chunkey, das mit einem Puck (auf Englisch häufig discoidal genannt) und einem Speer gespielt wurde.

Das große Zentrum dieser Sportart scheint Cahokia gewesen zu sein, eine Stadt mit damals bis zu 40.000 Menschen, heute im Bundesstaat Illinois gelegen. Wir sind dem Ort bereits begegnet, als wir über die Seuchenwellen nach der Entdeckung Amerikas gesprochen haben und wie der Spanier Hernando de Soto einige der wenigen Berichte aus der Zeit vor dem Untergang der Mississippi-Kultur lieferte.

Der rekonstruierte Stadtplan von Cahokia [JPG] weist dabei ein rechteckiges Feld auf dem zentralen Platz zwischen den Pyramiden auf. Chunkey wurde paarweise gespielt: Ein Spieler warf die Scheibe, so dass sie auf ihrer Seite wegrollte, während der zweite dann versuchte, seinen Speer so zu werfen, dass beide so nah wie möglich aneinander zur Ruhe kamen.

(Offenbar gab es verschiedene Varianten der Regeln, je nach Stamm. Thomas Zych von der University of Wisconsin-Milwaukee berichtet von den Choctaw of Mississippi, bei denen beide Spieler Speere warfen:

Both players then simultaneously ran forward several yards and threw their poles after the rolling stone with the goal of having their pole and the stone stop next to one another.

Auch beim Punktesystem scheint es mehrere Versionen gegeben zu haben.)

Die Geschichtsforscher wollen herausgefunden haben, dass bei diesen Spielen viel gewettet wurde – Zych verweist auf Indianer, die sich selbst so in die Sklaverei trieben. Die Begeisterung über Chunkey führte wohl auch mit dazu, dass sich Ruhm und Einfluss von Cahokia mehrten:

One of the primary vehicles for the growth of this new civilization may have been Cahokian envoys who carried chunkey stones in one hand and war clubs in the other as they ventured into the hinterlands with the purpose of making peace or political alliances.

Chunkey wurde über Hunderte von Jahren gespielt und auch einige Zeit nach dem Untergang der Mississippi-Kultur um etwa 1500 n.Chr. Die Sportart hat den Vorteil, dass die verwendeten Scheiben die Zeit gut überdauern und die Forscher damit einschätzen können, bis wohin die Begeisterung reichte.

Was uns zur Frage bringt, was in 900 Jahren noch vom Fußball überdauert haben wird. Eins ist sicher: Die Bälle können zerfallen, die Tore mögen rosten — aber es werden Doktorarbeiten geschrieben werden über einen rabiaten monotheistischen Kult in Mitteleuropa, bei dem sich alles um die Tante Käthe drehte.


META: Index ergänzt (doch schon)

Juli 3, 2014

Nach nur fast zwei Jahren haben wir wieder einen aktuellen Index auf der linken Seite. Man will ja nichts überstürzen.


Happy Tau Day oder warum das amerikanische Datumsformat lustig sein kann

Juni 28, 2014

Heute ist der 28. Juni 2014, ein Tag, an dem jedes Jahr die Zahl Tau gefeiert wird, die vielleicht wichtigste Zahl der Mathematik. Sie ergibt sich, wenn man den Umfang eines Kreises durch den Radius teil:

6,283185307179586…

(An dieser Stelle werden einige interessierter Leser stutzen und sagen, Moment, war das nicht Umfang zu Durchmesser, genannt Pi? Diese armen Leute sind noch Opfer der Propaganda des mathematisch-industriellen Komplexes, der seine weltumspannende Macht dazu missbraucht, Bildungspolitiker bis in die höchsten Ebenen des Staates zu manipulieren und wehrlose Schulkinder mit ihrem (Hust) irrationalen Glauben zu quälen. Tau ist die bessere Kreiszahl, wie das Tau Manifesto lehrt.)

Wie kommt man auf den 28. Juni? Bekanntlich haben die Amerikaner die Neigung, beim Datum den Monat voranzustellen, also 6/28/2014 statt 28.6.2014. Wer sich in beiden Kulturen bewegt, kann von Glück sagen, wenn er am — sagen wir Mal – 31. Januar Geburtstag hat, denn da gibt es wenigstens wenig Verwechslungsgefahr. Wer dagegen am 6. Oktober geboren wurde, muss ständig aufpassen. Dieser Autor geht davon aus, dass die NSA eine ganze Abteilung damit beschäftigt, solche Dreher abzufangen.

Tau Day zeigt uns, warum das Format wenigstens ein Gutes hat: Man kann damit Jahrestage etwas leichter definieren. 6,28318… wird zu 6/28, und Pi Day Half Tau Day — 3,14159… — zu 3/14, also zum 14. März. Theoretisch könnte man natürlich auch den 6. Februar zum Tau Day und den 3. Januar zum Half Tau Day erklären. Aber mit drei Stellen ist das Ganze etwas prägnanter.

Jetzt muss man sich nur noch fragen, was der wichtigere Feiertag ist, Tau Day oder Star Wars Day am 4. Mai, an dem alle sagen: May the Fourth be with you.


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