Sprüche aus dem 21. Jahrhundert (und eine Hölle für Übersetzer)

Juli 29, 2010

In einem Zeugs-Eintrag wäre das hier verschwendet: Das Magazin Wired hat eine Liste von Sprichwörtern vorgelegt, die auf den aktuellen Stand für das 21. Jahrhundert gebracht wurden. Der Witz dabei leitet sich davon ab, dass man die Originale kennt. Wie bei den Kindersprüchen sollte der interessierte Leser erst gucken, wie viele ihm vertraut sind. Danach stellen wir die Originale vor.

  1. Hindsight is always 1080p.
  2. One #hashtag does not a trending topic make.
  3. Too many hosts spoil the podcast.
  4. That’s a hard act to unfollow.
  5. 140 characters to the wise is sufficient.
  6. The bandwidth is always greener on the other side of the firewall.
  7. E-mail, Twitter, and Facebook are three best friends and three worst enemies.
  8. People who live in glass houses shouldn’t check their address on Google Street View.
  9. A fool and his passwords are soon parted.
  10. He’s 10 bits short of a byte.

Um etwas Platz zu den Lösungen zu schaffen, spielen wir kurz einen Ausschnitt aus der Buffy-Folge „Doppelgängland“ ein. Der interessierte Leser weiß natürlich: Das ist die Folge, in der Vampir-Willow aus der Parallelwelt auftaucht und in der angedeutet wird, dass unsere Willow eine Lesbe ist, Jahre, bevor es wirklich herauskommt (und in der übrigens auch K’s Choice Virgin State of Mind spielt, aber das nur für die Fans von Sarah Bettens).

An dieser bestimmten Stelle der Episode hat es Willow satt, eine Spießerin zu sein, auf die sich alle verlassen können. Da kommt es nicht gut, dass Buffy und Xander sie old reliable nennen, weil sie eine bestimmte Sache für die Schule gemacht hat. Willow ist sogar richtig sauer, zumindest für die Verhältnisse in Staffel 3.

Willow: „Old reliable“? Yeah, great. There’s a sexy nickname.

Buffy: I didn’t mean it as —

Willow (ironisch): No, fine. I’m „old reliable“.

Xander: She just means, you know, the geyser. Your’re like geyser of fun that goes off at regular intervals.

Willow: That’s Old Faithful.

Xander: Isn’t that the dog that guy had to shoot?

Willow: That’s Old Yeller.

Buffy: Xander, I beg you not to help me.

Geschenkt, das kann man nicht direkt übersetzen. Tatsächlich kriegt die Synchronisation die Kurve über „total zuverlässig“ zu dem „zuverlässigen Geysir“ Old Faithful und hangelt sich dann zu „Old Shatterhand“ weiter. Nun kennen Amerikaner Karl May nicht – was besser für alle Beteiligten ist – aber das stört hier nur die Leute, die das wissen. Räusper.

Dummerweise haben die Übersetzer Willow „Al Bundy“ aufzeichnen lassen — gemeint ist vermutlich Eine schrecklich nette Familie — was absolut nicht zu den Vorlieben der Figur passt. Das Wort sexy geht bei den prüden Germanen in einer Serie über Teenager natürlich auch nicht durch.

Willow: „Total zuverlässig“? Echt klasse. Und sonst fällt dir gar nichts zu mir ein?

Buffy: Nein, ich meinte es nicht so.

Willow: Schon gut. Dann bin ich eben „total zuverlässig“.

Xander: Nein, sie dachte nur an den Geysir. Dieser alte Geysir, der mit schönster Regelmäßigkeit ausbricht.

Willow: Der heißt Old Faithful.

Xander: Ist das nicht dieser treue Freund von Winnetou?

Willow: Das ist Old Shatterhand.

Buffy: Xander, mach die Sache nicht noch schlimmer.

Aber zu den Lösungen. Zu viel Mühe dürfte das nicht gemacht haben, denn viele der Sprüche gibt es auch auf Deutsch.

  1. Hindsight is always 20/20. Dieses twenty-twenty wird von amerikanischen Augenärzten für normale Sehkraft verwendet.
  2. One swallow does not a summer make. Eine Schwalbe …
  3. Too many cooks spoil the broth. Zu viele Köche …
  4. That’s a hard act to follow. Nicht wirklich ein Sprichwort, sondern mehr eine festgelegte Redewendung.
  5. A word to the wise is sufficient. Entspricht dem „Wink mit einem Zaunpfahl“ – ein Hinweis auf einen Zusammenhang, ohne es direkt anzusprechen.
  6. The grass is always greener on the other side of the fence.
  7. E-mail, Twitter, and Facebook are three best friends and three worst enemies. Ganz sicher ist sich dieser Autor hier nicht. Best friend and worst enemy ist ihm geläufig, aber nicht im Dreierpack.
  8. People who live in glass houses shouldn’t throw stones. Wer selbst im Glashaus sitzt …
  9. A fool and his money are soon parted.
  10. He’s a few eggs short of a dozen. Davon gibt es jede Menge Varianten.

Die Wired-Leser haben in ihren Kommentaren noch einige hinzugefügt. Dazu gehört Only Kirk could go to Khitomer – aber das hatten wir ja schon.


ZEUGS: Badmoden-Blocker, höfliche Killer-KIs und faule Franzosen

Juli 22, 2010

Es sind sehr, sehr viele ZEUGS-Einträge aufgelaufen in den vergangenen Wochen. Da dieser Autor im Moment eh noch The Road to Serfdom liest, das in den USA eine Art Wiedergeburt erfährt, werden wir in den kommenden Einträgen erstmal einiges davon verbraten.

Road ist eigentlich nicht lang und wäre schon längst fertig, aber leider hat sich Seeker von Jack McDevitt dazwischengedrängelt. Außerdem verbringt dieser Autor viel zu viel Zeit jeden Tag damit, den pädagogischen Gemüsegarten zu sprengen und dabei mit Kind Zwei darüber zu diskutieren, warum es Steine gibt.

Während wir bei Kindern und Wasser sind:

  • Zur SI Swimsuit Issue: Das Webcomic xkcd behandelt das Thema für die Jugend des 21. Jahrhunderts. Nicht vergessen, den Mauszeiger über dem Bild ruhen lassen, um einen weiteren Kommentar zu sehen.
  • Zur angelsächsischen Höflichkeit: Dass die Frage How are you? nur eine soziale Konvention ist, zeigen neue Ausschnitte aus Portal 2 [YouTube, ab 2:00]. Die mörderische Künstliche Intelligenz GlaDOS wird nach Hunderten von Jahren wieder aktiviert und sagt dann zu unserer Heldin Chell:

    Oh, it’s you. It’s been a long time. How have you been?

    nur um den Spieler kurz darauf als Monster zu beschimpfen (schön auch: We’ve both said things you are going to regret). Die Rückkehr zu dieser, äh, wunderbaren Freundschaft ist leider auf 2011 verschoben worden [YouTube]. Dieser Autor kündigt trotzdem schon mal eine mindestens einwöchige Blogpause an, gefolgt von dummen Witzen über Kuchen.

  • Zu Police Blotters: Auf der Grundlage dieser Informationen kann man Karten erstellen, wo welche Verbrechen verübt werden – hier für San Francisco. Nicht nur für Touristen interessant, sondern auch für Leute, die ein Haus in einer guten Nachbarschaft kaufen wollen.
  • Zu Religion: Noch mehr Karten: Eine der christlichen Gruppen in den USA (und in Europa).
  • Zu Religion und Mitbestimmung: Die Neigung des gemeinen US-Bürgers, ständig überall mitquasseln zu wollen, treibt nicht nur die Katholische Kirche zur Verzweifelung. Inzwischen halten muslimische Amerikanerinnen pray-ins in Moscheen ab, um dort die Geschlechtertrennung abzuschaffen.

    „The democratization of our community is one of our biggest achievements in America, but because of that, you now see communities heading in different directions with different trends.“

    Wo soll das bloß wieder enden.

  • Zur Religion, ein letztes Mal: Die Financial Times hat einen Bericht über Mormonen in der US-Finanzwelt — leider vermauert, aber die Diskussion darüber bei The Volokh Conspiracy ist von sich aus interessant. Eigentlich wollte dieser Autor keinen Eintrag über die Mormonen schreiben, schlicht weil er noch weniger Ahnung davon hat als über die meisten anderen Themen hier. Allerdings ist die Church of Jesus Christ of Latter-day Saints (LDS) in den vergangenen Jahren stark gewachsen und durch ein aufwändiges Missionierungsprogramm zu einer internationalen Bewegung geworden – die Mehrheit der Mormonen lebt heute außerhalb Nordamerikas. Vermutlich hätten wir das Thema wegen des Kandidaten Mitt Romney schon während der Präsidentenwahl ansprechen sollen. Jetzt sollte es aus spätestens bis zum letzten Twilight-Film ins Netz, denn Stephenie Meyer sagt selbst:

    Unconsciously, I put a lot of my basic beliefs into the story. Free agency is a big theme, as is sacrifice

    Es wird allerdings eher ein historischer als theologischer Eintrag werden.

  • Zu prüden Amerikanern, wenn wir bei Vampiren sind: Die neue Staffel von True Blood ist in den USA angelaufen. Die Serie bleibt ihrem Ruf treu [NSFW] (NSFW heißt not safe for work, falls das jemand nicht wissen sollte).
  • Zur Race Across America (RAAM): Nicht nur, dass die Teilnehmer der Tour de France ständig Pause machen, nein, die Strecke selbst wird immer kürzer. Kein Wunder, dass auch die Franzosen immer dicker werden.

[Hinweis auf Mormon-Geschichte ursprüngliche bei Instapundit.]


Stirntipperei übersetzt

Juli 19, 2010

Dieser Autor hat sich endlich die Zeit genommen und alle Folgen von The Guild hintereinander angeschaut. Für die (hoffentlich wenigen) Leuten hier, denen das nichts sagt: Die von Felicia Day (Buffy, Dr. Horrible) geschriebene und produzierte Web-Komödie handelt von einer Gruppe von Rollenspiel-Süchtigen. Die Episoden sind jeweils etwa fünf Minuten lang, es gibt rund zwölf Episoden pro Staffel, und die vierte Staffel ist gerade angelaufen. Ist also an einem Abend zu schaffen.

Für dieses Blog ist die Serie nicht wegen der unglaublichen Zahl von Onlinespiel-Abkürzungen wie DPS interessant, für die der gemeine Angelsachse auch erstmal zum Lexikon greifen müsste. Auch Ayn Rand haben wir schon behandelt (zitiert von Wil „Wesley Crusher“ Wheaton, der auch mitspielt). Nein, es geht um die Einleitung von Codex (gespielt von Day) in Staffel 3, Episode 2, bei der sie sich wiederholt an die Stirn tippt.

Denn Codex zeigt dabei weder sich noch dem Zuschauer „einen Vogel“, wie der geneigte Germane meinen könnte. Im Gegenteil, sie lobt sich selbst für ihre kluge Idee. Das tapping the forehead ist positiv, nicht negativ, denn es heißt: Schau her, was ich im Kopf habe. Oder wahlweise auch: Der ist ganz schön clever. Dieser Autor meint beobachtet zu haben, dass man sich beim deutschen Vogel häufiger und schneller an die Stirn tippt als beim angelsächsischen clever-Zeichen, aber belegen kann er das nicht.

Ein Gutes hat der Unterschied: Deutsche, die im Auto trotz aller Warnungen ausfallend werden, können bei dem Vogel vielleicht noch ungeschoren davon kommen. Wie beim V-Zeichen weiß man allerdings nie, wie viel kultureller Hintergrund der Gegenüber mitbringt — und was er als Ironie auslegt.


ZEUGS: Fußball, Fluchen und noch mehr Fußball

Juli 14, 2010

So, dann wäre das auch geschafft. Viele der Links heute stammen von interessierten Lesern, die nicht aufgegeben haben, diesem Autor Fußball nahe bringen zu wollen. Dummerweise hat er aber das Endspiel geguckt – die zweite Hälfte immerhin – und weiß jetzt, wie der weltbeste Fußball wirklich aussieht. Es erinnert, nun, an Twilight.

  • Zu Fußball aus US-Sicht: Wobei der Vergleich ja ziemlich gemein ist:

    Twilight’s like soccer. They run around for 2 hours, nobody scores, and its billion fans insist you just don’t understand.

    Das Wortspiel beruht auf den verschiedenen Bedeutungen von to score, die sich jeder denken kann, der weiß, dass Bella erst im letzten Band gefedert aufwacht [JPG]. Die Schönste Germanin geht natürlich trotzdem ASAP in Eclipse.

  • Zu Fußball in den USA: Wie befremdlich für Amerikaner das Benehmen von professionellen Fußballspielern ist, sieht man an einem Artikel der New York Times. Die Zeitung sah sich genötigt, ihren staunenden Lesern zu erklären, dass Fußballspieler, die hinfallen, nicht immer wirklich gefault wurden:

    Much of the flopping, flailing and falling in soccer is little more than diving to the turf in an effort to dupe the referee. If successful, the diver could be awarded an unimpeded kick from the point of the infraction or, if it occurs in the penalty area in front of the goal, a penalty kick from 12 yards.

    Auf so eine Idee kommen anständige Menschen ja auch gar nicht erst.

  • Zu Fußball-Mannschaften als US-Sportteams, eine Entdeckung des interessierten Lesers MS. Der Eintrag für Deutschland lautet:

    The team is always made up of a combination of straight-laced leaders and absolute looney-tunes. It’s dysfunctional but seems to work.

    Immerhin müssen die Deutschen nicht Spott über ihre Frisuren ertragen wie die Japaner.

  • Zu American Football: Telepolis versuchte zwischendurch, die Schuld für die ganzen schlechten Fußballspiele auf die interessantere Sportart abzuwältzen:

    „Offense wins game, defense wins championship“. Über lange Jahre galt diese aus dem „American Football“ entlehnte Faustregel auch im Fußball, allemal bei Großereignissen wie der Fußball-WM.

    Der Unterschied ist natürlich die Sache mit dem ständigen torlosen Unentschieden, die es beim Football nicht gibt. Die Langeweile kommt beim Fußball von selbst, nicht aus dem Football.

  • Zu Fluchen im Fernsehen, um wenigstens einmal das Thema zu ändern: Die deutsche Presse hat mit einer erstaunlichen Begeisterung die Meldung aufgegriffen, dass das FCC vor einem Bundesberufungsgericht verloren hat: Fluchen im terrestrischen Fernsehen ist erlaubt [PDF]. Leider ist die Berichterstattung nicht durchgehend gelungen, daher verweisen wir hier auf die ausführliche Erklärung bei Ars Technica. Ohnehin sollte man sich nicht zu früh freuen, denn es gilt als sicher, dass die US-Regierung das Oberste Gericht anrufen wird. Sollten alle Stricke reißen, können die Amerikaner immer noch auf das britische Periodensystem des Fluchens ausweichen, gefunden von der interessierten Leserin SJ.
  • Zu Fluchen im Kino, wo die FCC (wie auf Satellit, DVD, im Kabel etc. pp. nichts zu sagen hat): Auf YouTube gibt es eine Zusammenstellung der 100 besten Beleidigungen [YouTube] im Filmen aller Zeiten. Natürlich kommt the Wizard of Oz vor, aber das wird sich der interessierte Leser schon gedacht haben.
  • Zurück zu Soccer: Der interessierte Leser MF weist auf einen Bericht in Slate-Magazin über die Geschichte von Fußball in den USA hin. Angeblich wäre es fast eine große Sportart geworden:

    In the 1920s, soccer—driven by wild economic growth, propelled by immigration, wrecked by a massive crash—might have been the most American sport of all.

    Die Aussage ist geradezu unpatriotisch.

  • Zu Baseball: Der interessierte Leser FH weist darauf hin, dass in diesem Jahr die Baseball-EM in Deutschland stattfindet – das hat doch jeder auf dem Radar, oder? Vom 23. Juli bis zum 1. August.
  • Zu US-Sportarten der Zukunft: Was kommt nach Football und Baseball? Glaubt man der New York Times, ist jousting (dt. „Lanzenstechen“) die nächste amerikanische Trendsportart. Ja, wie im Mittelalter. Natürlich wollen die Amis das aber auch wieder anders machen als auf den Ritterspielen, nämlich härter:

    The problem is that [Charlie] Andrews and [Shane] Adams joust in a style they call „full contact,“ which, while popular in North America, is considered by the rest of the world to be unnecessarily dangerous.

    Andrews gehört zum Stamm der Chukchansi und ist ein Ex-Navy Seal. Schön ist seine Beschreibung [YouTube], wie er beim Jousting fast getötet worden wäre, als die Lanze einmal an der Panzerung vorbei in seine Brust rammte — „That will get your attention.“ Das ist doch mal eine Sportart für echte Männer.


Verrückte Hunde und Engländer

Juli 10, 2010

In Deutschland herrschen im Moment Temperaturen wie an einem angenehmen Frühlingstag in Phoenix. Für den Fall, dass es mal richtig warm werden sollte, möchte dieser Autor auf einen mahnenden Spruch hinweisen:

Mad Dogs and Englishmen go out in the midday sun

Die Zeile stammt aus einem Lied [YouTube] des Briten Noël Coward von 1931. Mit feinster englischer Selbstironie spottet er über seine Landsleute in Asien, die in der Mittagshitze herumlaufen, während die Eingeborenen klug sind und im Schatten bleiben.

[Die klassisch gebildete Kollegin SE behauptet, es habe in Rom ein ähnliches Sprichwort mit verrückten Hunden auf dem Forum Romanum gegeben. Dieser Autor, der bekanntlich eher Pseudolatein versteht, hat zunächst keinen Beleg dafür gefunden.]

Den Spruch findet man an vielen Orten: Unter anderem gibt es einen Doctor Who Roman und ein Album von Joe Cocker mit diesem Namen. Außerdem ist er sehr nützlich, um englische Touristen im Sommer zu ärgern. Nur so als Hinweis.

Sonst hat dieser Autor in diesem Jahr eine interessante Entdeckung gemacht: Bei mehr als 35 Grad öffnen selbst Germanen die Fenster in der S-Bahn. Und? Alle tot umgefallen? Nein. Na also.

[Änderung 10. Juli 2010: Schreibweise "Doctor Who" an die BBC-Version angepasst, nach einem Hinweis von KF, vielen Dank]


Spock, Nixon und China

Juli 5, 2010

Wie verbringt man während der WM die Abende ohne Spiele, aber mit einer fußballbegeisterten Bundesbürgerin? Natürlich mit Star Trek. Es stellte sich nämlich heraus, dass die Schönste Germanin zwei der besten Folgen von Deep Space Nine nicht kannte: „Looking for par’Mach in All the Wrong Places“, in der Jadzia Dax und Worf endlich zusammenkommen, und „Trials and Tribble-ations“, wo die Figuren in die Zeit zurückreisen und auf Kirk, Spock und Co treffen.

Der Anblick von Spock hat diesen Autor an eine Szene aus dem sechsten Film The Undiscovered Country erinnert, die er immer einmal kurz erklären wollte: Kirk ist gerade von Spock „freiwillig“ gemeldet worden, um die verhassten Klingonen zu einer Friedenskonferenz zu eskortieren. Kirk ist gepisst – warum gerade er, der oberste Klingonenfeind der UFP, er, der seinen Sohn an sie verloren hat? Spock antwortet:

There is an old Vulcan proverb: „Only Nixon could go to China“.

Richard M. Nixon war der 37. Präsident der USA, von 1969 bis 1974. Er war außerdem der Vertreter einer sehr harten Linie gegenüber dem Kommunismus. Trotzdem heißt es in der offiziellen Biografie des Weißen Hauses:

During visits in 1972 to Beijing and Moscow, he reduced tensions with China and the U.S.S.R. His summit meetings with Russian leader Leonid I. Brezhnev produced a treaty to limit strategic nuclear weapons.

Wie passt das zusammen? Nixon konnte die Entspannung einleiten, grade weil niemand ihm vorwerfen konnte, gegenüber den Roten ein Weichei zu sein.

Der Spruch mit Nixon und China kam in den 70ern auf. Belegt ist die Verwendung von 1977 durch den Abgeordneten Tom Foley:

It took a Nixon to go to China, and it may take a Democrat to balance the budget.

Entsprechend konnte auch niemand Kirk vorwerfen, ein Herz für Klingonen zu haben. Wer sagt denn, dass Vulkanier keinen Humor haben.

Vielleicht sollten wir am nächsten spielfreien Tag „Take Me Out to the Holosuite“ gucken. Die Schönste Germanin, warum auch immer, liebt ja Baseball. Manchmal sind Ausländer die besseren Amerikaner.


Die USA, Plural oder Singular

Juli 1, 2010

Dieser Autor hat einen Weg gefunden, um die Fußball-WM doch zu genießen: Man muss soccer unter sporthistorischen Gesichtspunkten betrachten, im Rahmen der Atavismus-Forschung. Schiedsrichter, die ohne jedes technische Hilfsmittel agieren, mit den zu erwartenden Folgen; Spiele, die nicht nur unentschieden ausgehen, sondern sogar torlos; ein archaisches System der Zeitmessung, das unsportliches Verhalten belohnt – so sahen wohl alle Sportarten einmal aus, damals, als die Vulkanier und Romulaner noch eine Rasse waren.

Leider wurde dieser neu entdeckte Genuss bei einem der Spiele der Amerikaner schwer durch die Kommentatoren getrübt. Nicht nur, dass ständig von „US-Amerikanern“ die Rede war, obwohl die andere Mannschaft nicht aus der Neuen Welt kam. Schlimmer noch, für „die USA“ wurde die Einzahl gewählt – „Die USA schafft das“, zum Beispiel. Zuerst dachte dieser Autor, es sei eine Kurzform für „die Mannschaft der USA“, aber nein, damit war wohl wirklich das Land gemeint. Dafür benutzt man im Deutschen eigentlich den Plural. Die Einzahl dürfte ein Sieg des Kulturimperialismus sein.

Aber Moment, so einfach ist das nicht. Denn Briten und Amerikaner haben andere Regeln, was die Verwendung von Singular und Plural bei Ländern, Firmen, Mannschaften, usw. angeht. Schauen wir uns an, was die Denver Post vor dem Turnier zur US-Gruppe schrieb (alle Hervorhebungen hinzugefügt):

The U.S. is in the same group with England, which is a good bet to move on, but the other teams in the group are Algeria and Slovenia.

Dagegen schrieb die BBC:

The US are in the same group as Slovenia, Algeria and England.

(Den Unterschied zwischen „US“ und „U.S.“ erklären wir in einem späteren Eintrag.)

Die Amerikaner nehmen lieber die Einzahl, die Briten lieber die Mehrzahl. Natürlich ist das nicht ganz so einfach, denn in beiden Einzugsgebieten gibt es die Anweisung, sich nach der Bedeutung zu richten. Aber als eine unserer berühmten groben Faustregeln kann man das so vereinfachen.

Das stellt die englischsprachigen Medien mit internationaler Reichweite vor gewisse Probleme. Die Nachrichtenagentur Reuters zeigt in ihrem Handbuch [PDF], wie sie ihre britischen Wurzeln und eine große amerikanische Kundschaft verbindet:

Teams and clubs are used as plural nouns, except in American sport.

Wer das verstörend findet, had das Handbuch des BBC [PDF] noch nicht gelesen:

It is the policy of BBC Radio News that collective nouns should be plural, as in The Government have decided. Other departments, such as BBC Online, have resolved that collective nouns should always be singular, as in The Government has decided. BBC Television News has no policy and uses whichever sounds best in context.

Möglicherweise hat BBC Online einfach keine Lust, sich ständig mit Beschwerdemails von irgendwelchen amerikanischen grammar nazis herumzuschlagen.

[Journalisten-Handbücher sind wunderbare Schnappschüsse einer Sprache: Auf der einen Seite müssen sie ein gewisses Sprachniveau halten, auf der anderen dürfen sie sich nicht zu weit von der Sprache ihrer Leser entfernen. Entsprechend erklärt Reuters zwar die richtige Verwendung von whom (was immerhin US-Flaggen vor Studenten schützen würde), schränkt aber ein:

But we should follow common usage and be ready to use who as the object where this sounds and looks more natural, e.g. Who she met at the midnight rendezvous was not yet known.

Damit beschleunigt sich der Untergang des Wortes. Der Economist verteidigt dagegen sogar noch den subjunctive, was ähnlich aussichtslos sein dürfte.]

Zurück zu the United States: Ursprünglich wurde es auch in den USA selbst in der Mehrzahl benutzt. Unter Amerikanern hält sich das Gerücht, dass die Änderung mit dem Bürgerkrieg vollzogen wurde, was zwar einleuchtend wäre, aber leider falsch ist. Tatsächlich ging es noch Jahrzehnte später durcheinander. Gehalten hat sich der Plural in der Redewendung these United States, die aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg stammt.

Sonst bleibt zur WM nur noch zu sagen, dass dieser Autor mit dem Abschneiden der USA zufrieden ist. Von Turnier zu Turnier ist eine Steigerung zu erkennen, und bei dieser Entwicklung ist den Amis die Weltmeisterschaft sicher – im Jahr 2094 oder so.

(Nach einem Vorschlag von DKS, vielen Dank)


Neue Flaggenprobleme zur WM: Das aufrechte Sternenbanner

Juni 19, 2010

Die Familie Stevenson hatte schon bei der vorherigen Fußball-Weltmeisterschaft gewisse Flaggenprobleme. Jetzt gibt es neue. Denn die Schönste Germanin hat weder Kosten noch Mühe gescheut, damit neben der deutschen Flagge auch eine amerikanische auf dem Auto steht, gehalten von einer dieser Plastikstangen, die im Fenster eingeklemmt werden.

So weit, so gut. Aber jetzt muss dieser Autor dafür sorgen, dass das Sternenbanner bloß aufrecht stehen bleibt und nicht ständig vor zu zurück wackelt. Vor allem so nah am Flag Day (14. Juni) macht sich das nicht gut.

Denn die amerikanische Fahne darf grundsätzlich nicht geneigt oder gesenkt werden (to dip the flag), außer es handelt sich um eine schräge, statische Befestigung an einer Wand. Die Flaggenvorschriften (Flag Code) sagen ausdrücklich (Hervorhebung hinzugefüg):

No disrespect should be shown to the flag of the United States of America; the flag should not be dipped to any person or thing.

Wer statt Fußball Sportarten bevorzugt, deren Spiele nicht selbst auf Welt-Ebene ständig 0:0 ausgehen, kennt das Ritual: Vor einer Partie wie dem Superbowl marschieren Soldaten mit Fahnen auf, die color guard. Die US-Flagge wird dabei immer (von sich aus gesehen) ganz rechts geführt. Dann ertönt die Nationalhymne und alle Flaggen werden leicht nach vorne geneigt. Alle Flaggen? Nein, der Soldat mit dem Sternenbanner scheint zu pennen [JPG], denn der macht nicht mit. Tatsächlich soll das so sein: Das Sternenbanner verneigt sich vor niemanden.

Es gibt in den USA einige Mythen zu dieser Regel.

Der erste Irrglaube besteht darin, dass nur die Amerikaner so arrogant sind und sonst alle Staaten bei gegebenen Anlässen in braver Demut ihre Nationalflagge senken. Fünf Minuten mit Google zeigen, dass dem nicht so ist: Unter anderem haben auch Kanada, die Philippinen und Indien [PDF] diese Regel.

(Die Briten nicht, denn offenbar gibt es gar keine Flaggengesetze auf der Insel – hey, wer keine geschriebene Verfassung hat, braucht so etwas wohl erst recht nicht. Trotzdem ist die Aufregung groß, wenn der Union Jack auf den Kopf gestellt wird.)

Dann hätten wir noch die Mär, dass die Amerikaner zuerst bei den Olympischen Spielen 1908 in London die Sitte einführten und ab dann nie wieder die Fahne neigten (der Flag Code wurde 1942 Gesetz). Zwar weigerte sich wirklich der Leichtathlet und Flaggenträger Ralph Rose, König Edward VII. so zu ehren. Allerdings gab es von 1908 bis 1936 keine einheitliche Regelung bei den Olympischen Spielen: Mit dem ‘rauf und ‘runter ging es hin und her. Erst als von den USA erwartet wurde, Adolf Hitler so zu ehren, war endgültig Schluss. Die Briten studierten dagegen schon mal ihre Appleasement-Politik [JPG] ein.

Inzwischen gehört die streng senkrecht gehaltene Flagge zu den Erfolgen des amerikanischen Kulturimperialismus:

By the 1992 Albertville Winter Olympics (…), 60 of the 64 flag-bearers adopted the American habit and refused to dip.

Wie das bei den jüngsten Spielen aussah, hat dieser Autor nicht herausfinden können.

Der nächste Mythos: Früher oder später wird im Zusammenhang mit den Spielen von 1908 der amerikanische Leichtathlet Martin Sheridan mit folgenden Worten zitiert:

This flag dips to no earthly king

Es gibt dazu einen eigenen Handlungsstrang, der mit dem Protest gegen die britische Herrschaft über Irland zu tun hat – Sheridan war wie viele US-Athleten dieser Spiele irischer Abstammung – aber das überspringen wir hier. Wichtig ist: Ob Sheridan diesen Satz wirklich gesagt hat, ist umstritten. So oder so ist der Spruch in die Geschichte eingegangen, weil er den Grundgedanken hinter dem Verbot gut zusammenfasst.

Trotzdem gibt es immer wieder Leute mit mangelnder Mutterlandsliebe, lichtscheues Gesindel und fiese Kryptokommunisten, die die Nationalflagge dippen. Dazu gehören, äh, auch die protestantischen Kadetten der Naval Academy in Annapolis. Dort gibt es seit Jahrzehnten die einzigartige Sitte, beim Gottesdienst am Sonntag die US-Flagge vor dem Altar zu senken. Der Leiter der Universität, Vize-Admiral Jeffrey L. Fowler, untersagte die Praxis zwar vorübergehend, ließ sie dann aber aus unbekannten Gründen wieder zu. Bürgerrechtsgruppen wie die Military Religious Freedom Foundation schäumen vor Wut:

Such profound duplicity and cowardice fatally disgraces the U.S. Naval Academy, the U.S. Navy, and the entirety of our American armed forces, all of whom have taken a sacred blood oath to protect and defend, support and serve the Constitution of the United States … not the New Testament.

Dürfen die Kadetten das? Nun, wie besprochen ist der Fahnencode zwar ein Bundesgesetz. Er ist aber selbstverständlich der Meinungsfreiheit nach dem First Amendment untergeordnet. Sprich, man kann mit der amerikanischen Flagge (im Gegensatz zu der deutschen) straffrei alles tun, was man will [Fotostrecke], einschließlich sie zu verbrennen. Und eben auch vor einem Alter senken, wenn man unbedingt will.

Trotzdem verspürt man als anständiger Amerikaner einen gewissen Seelenpein, wenn die Fahne auf dem Auto zu stark hin und her wackelt. Wie sieht denn das aus? Spätestens bis zum Einzug der USA ins Finale werden wir das Problem gelöst haben müssen …


META: Index ergänzt; eingeschränkte Bloggerei während der WM

Juni 13, 2010

Nach nur fast einem Jahr ist der Index mal wieder ergänzt worden. Zudem ist die Serie über den Krieg gegen Japan „intern“ verlinkt worden, sprich, am Ende des ersten Teils steht ein Link zum zweiten Teil. Solche Links haben sich mehrere interessierte Leser für die Serien gewünscht, sie werden jetzt nach und nach eingefügt.

Selbst dieser Autor hat inzwischen mitbekommen, dass es wieder so ein Fußballturnier gibt, diesmal offenbar am Rande der Antarktis. Da die interessierte Leserschaft während dieser Zeit erfahrungsgemäß wartet, bis etwas Interessantes passiert mit Spannung die Spiele verfolgt, statt im Internet zu surfen, schränken wir die Bloggerei bis zum Ende der WM ein.


Das iPhone 4 und gemischte Ehen

Juni 10, 2010

Vor einigen Tagen hat Apple das iPhone 4 vorgestellt. Nun liebt dieser Autor zwar sein neues MacBook Pro 15″ i5 heiß und innig, schon allein weil das Aluminium-Gehäuse so stabil ist, dass der Computer während der Zombie-Apokalypse wird als Waffe benutzt werden können. Aber Smartphones im Allgemeinen und dem iPhone im Speziellen konnte er bislang nichts abgewinnen. Was natürlich nicht heißt, dass er nicht trotzdem die Werbung aufmerksam studiert. Man weiß ja nie.

Dabei fällt auf, dass der Spot für FaceTime [Video], das neue System für Videotelephonie, doch sehr auf Amerikaner zugeschnitten ist. Schon wegen der niedrigeren Geburtenrate und der etwas anderen Beziehung zum Militär möchte Apple vielleicht eine getrennte deutsche Version drehen. Auch die Sache mit der schwangeren Asiatin, die während der Ultraschalluntersuchung durch ihre schwarze Ärztin mit ihrem weißen Partner videophoniert („facetimet“? „gesichtszeitet“?) entspricht nicht wirklich dem mitteleuropäischen Alltag.

Aber wie ist es in den USA mit gemischten Partnerschaften? Es wäre unfair, Apple hier nur politische Korrektheit zu unterstellen. Tatsächlich hat die Zahl der Ehen zwischen Mitgliedern verschiedener Rassen (schwarz, weiß, etc) oder ethnischer Gruppen (Hispanics) in den vergangenen Jahren stark zugenommen:

Rates of intermarriages among newlyweds in the U.S. more than doubled between 1980 (6.7%) and 2008 (14.6%).

Die knapp 15 Prozent sind dabei der landesweite Durchschnitt, im Westen des Landes sind es inzwischen mehr als ein Fünftel. An der Spitze steht dabei Hawaii mit 43 Prozent, gefolgt von Nevada (28 Prozent) und Oregon (24 Prozent). Bei den Schwarzen und Asiaten gibt es auffällige Unterschiede zwischen den Geschlechtern: 22 Prozent der schwarzen Männer, aber nur neun Prozent der schwarzen Frauen heiraten interracial. Bei Asiaten ist das genau andersherum: 40 Prozent für Frauen und 20 Prozent für Männer. Bei den Weißen und Hispanics gibt es dagegen keine nennenswerte Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Der Vergleich zwischen den Jahrgängen wird schnell kompliziert, schon allein weil der Anteil der Hispanics an der Gesamtbevölkerung so stark zugenommen hat. Die restlichen Zahlen der Pew-Studie werden dem interessierten Leser daher zum Selbststudium überlassen.

[Leider fehlen in der Studie die Daten für Indianer. Nach den Daten der Volkszählung von 2000 betrug die Quote damals etwa 57 Prozent. Wir werden das Thema im Zusammenhang mit den blood quantum laws für die Stammeszugehörigkeit aufgreifen.]

Der Trend ist allerdings klar: Gemischte Ehen nehmen zu. Sein Ausgangspunkt liegt in der Zeit, als interracial marriages in den meisten Bundesstaaten schlicht verboten waren. Das änderte sich überwiegend nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Supreme Court brachte 1967 die letzten Nachzügler mit Loving vs Virginia (der wirkliche Name) auf Linie.

Das änderte natürlich nicht die Einstellung der Menschen, denn so etwas dauert länger:

As of 1987 — two decades after the Supreme Court ruling — just 48% of the public said it was „OK for whites and blacks to date each other.“ By 2009, that share had grown to 83%.

Heute sagen 93 Prozent der jungen Erwachsenen – hier sehr zum Unmut dieses Autors definiert als die Gruppe im Alter von 18 bis 32 Jahren – dass solche Beziehungen in Ordnung sind. Das sind noch nicht ganz „alle“, aber es ist schon in dem Bereich, wo die Frage mit einem duh beantwortet werden kann. Wenn diese so genannten „jungen Erwachsenen“ dieses Wort überhaupt noch benutzen.

Die Entwicklung zwingt nicht nur die Werbeabteilungen großer amerikanischer Computer- und Unterhaltungselektronik-Konzerne zum Umdenken. Viele der Regierungsprogramme und auch der Diskussionen über Rassenfragen in den USA gehen von der Annahme aus, dass es klar getrennte Gruppen von (zum Beispiel) „Schwarzen“ und „Weißen“ gibt. Spätestens seit der Wahl von Präsident Barack Obama – Mutter weiß, Vater schwarz – ist klar, dass die Wirklichkeit komplizierter ist.

Wie bereits besprochen wird es bei der Volkszählung ohnehin komplett dem Einzelnen überlassen, zu welcher Gruppe er gehören will. Kontrolliert wird das nicht. Man kann auch mehrere Rassen angeben. Wir werden bei laufenden Census 2010 sehen müssen, wie viele davon Gebrauch machen. Und auch wie viele sich einer Protestbewegung gegen diese Frage anschließen und nur „American“ eintragen.

Übrigens gibt es noch einen Grund, den FaceTime-Spot für Deutschland neu zu drehen: Taubstumme in den USA benutzen eine andere Zeichensprache als ihre Kollegen in Deutschland, die American Sign Language (ASL). Zwar hat sich die Abkürzung für I Love You weltweit durchgesetzt (auch wegen Spiderman), aber für den Rest würde man einen Dolmetscher benötigen. Nachher bedeuten die ASL-Zeichen in der Deutschen Gebärdensprache (DGS) so etwas wie „mein Luftkissenboot ist voller Aale“ …